Kathrin Schärer – So war das! Nein, so! Nein, so!

Drei Freunde streiten sich und schildern eine Situation, die aus der jeweiligen Sichtweise anders betrachtet wird. Wer hat Schuld? Wer hat angefangen? Wie war das? So oder so? Jeder bleibt bei seinem Standpunkt und beschuldigt den anderen. Genau so war das! Erst als das Eichhörnchen als außenstehender Beobachter eingreift, wird eine neutrale Sichtweise geliefert.

Wenn ihr euch nicht zuhört, könnt ihr einander nicht verstehen.

Eine kleine Ablenkung hat eine wundersame Wirkung, so dass die drei Freunde letztlich erkennen, dass miteinander spielen ohnehin viel schöner ist.

Rezension

Eine Streitkultur muss auch erlernt werden und dauert gar bis ins Erwachsenenalter an. Oft werden Situationen nach bisherigen Erfahrungswerten und individuellen Sichtweisen beurteilt. Der Perspektivwechsel ist eine komplexe Fähigkeit. Doch Kindern kann das auch schon gut gelingen, wenn man ihnen diese Möglichkeit aufzeigt und mit ihnen ins Gespräch geht…immer und immer wieder.

Diese dargestellte Situation zwischen dem Bären, Fuchs und Dachs ist sehr amüsant. Die Tatsachen bleiben die gleichen. Die Sichtweisen unterscheiden sich. Als Außenstehender ist es ein Genuss das Ganze auf sich wirken zu lassen. Hier geht es um die Bedeutung einander „richtig“ zuzuhören und den anderen ausreden zu lassen. Hier geht es darum die eigene, evtl. voreingenommene Sichtweise wechseln zu dürfen. Es geht um das Verzeihen, Dazulernen und um das Zusammenwachsen.

Blick ins Buch

 

 

Dieses Bilderbuch nutze ich nicht nur in der Schuleingangsphase, um Kinder in eine positive Streitkultur einzuführen, sondern auch um die „wörtliche Rede“ zu thematisieren. Bei dem ganzen Durcheinander der Äußerungen ist oft gar nicht klar, wer nun spricht und was er sagt. Schnell wird die Notwendigkeit des Begleitsatzes deutlich. Hier können die SuS schnell entdeckend in den Sprachgebrauch eintauchen.

Fazit

Etablierung einer positiven Streitkultur – Lernen für´s Leben!

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Anita van Saan – GEOlino Experimente mit Licht & Luft und Kraft & Elektrizität

Rezension

In jeder dieser Experimenten-Box verbergen sich 25 Versuche zu den naturwissenschaftlichen Themen „Licht und Luft“ bzw. „Kraft und Elektrizität“. Hier werden recht einfach umsetzbare Experimente wie z.B. „Flaschengeist“, „Ballonrakete“ oder „Elastisches Ei“ präsentiert. Auch die „Murmelachterbahn“ oder die „Magnetische Nadel“ findet hier Erwähnung. Die Versuche sind breitgefächert und stupsen die Kinder in jegliche Richtungen an, um das Phänomen verstehen zu können.

Neben dem Material ist die zeitliche Angabe zur Durchführung des Experiments angegeben. Es folgen daraufhin Schritt-für-Schritt-Beschreibungen, wobei eine Illustration den Aufbau verdeutlicht. Hilfreich ist die Fragestellung „Was wird passieren?“, wo die zu erwartenden Ergebnisse zusammengefasst sind. Die Erklärung unter dem Abschnitt „Warum denn das?“ zeigt Hintergrundinformationen zum beobachtenden Vorgang auf. Als Fundgrube sind die Boxen ganz gut geeignet.

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Fazit

Naturphänomene unter der Lupe

                                                                        

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Christoph Michel – Erste Experimente für kleine Forscher

Rezension

Über 30 Experimente für Kinder ab ca. 4 Jahren zu den Themen „Luft, Wasser, Schall und Licht“ wurden in diesem Buch zusammengetragen. Auf jeder Doppelseite wird ein Versuch vorgestellt. Neben der Angabe zu den benötigten Dingen, wird die Vorgehensweise Schritt-für-Schritt erläutert und mit passenden Bildern unterstützt.

Sehr sinnvoll ist der abschließende Gedanke, wo die entsprechenden Phänomene in der Umwelt entdeckt werden können. Die Übertragung der schwimmenden Zitrone auf die Schwimmflügel ist sehr einleuchtend, genauso wie die Benennung der Tatsache, dass in warmen Ländern die Häuser oft hell gestrichen werden, nachdem Experimente zu Weiß und Schwarz durchgeführt wurden.

Für Erwachsene wird unter der Fragestellung „Was passiert?“ die zu erwartende Beobachtung festgehalten. Es folgt bei „Warum ist das so?“ die Erklärung. Hierbei ist die Wortwahl recht einfach, sodass es Kindern auch leicht fällt den Inhalt nachzuvollziehen. Das benötigte Material ist vorwiegend schnell aufzutreiben bzw. befindet sich schon im Haushalt. Das erleichtert erheblich das Vorhaben überhaupt anzupacken.

Hier werden Kinder angeregt weiterzudenken und Naturphänomene, die ihnen vielleicht auch schon bekannt sind, zu hinterfragen. Das eigenständige Experimentieren ist auch für junge Kinder sehr wirkungsvoll. So beginnen die Zusammenhänge in ihrer Umwelt zu verstehen und in Beziehung zueinander zu setzen. Neben dem Spaßfaktor ist die Förderung der sprachlichen Fähigkeit bei der Formulierung der Vermutung und Beobachtung sehr wertvoll.

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Fazit

Anregung des naturwissenschaftlichen Denkens

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Antje Damm – Plötzlich war Lysander da

Rezension

Der Bürgermeister ordnet einer Mäusefamilie an einen Lurch aufzunehmen, weil er sein Zuhause verloren hat. Die drei Mäuse sind zunächst erstaunt und gleichzeitig sehr beängstigt vor dem Fremden und der damit einhergehenden Veränderung in ihrem Leben. Sie bangen um ihre Vorräte und beäugen kritisch die Eigenheiten des neuen Gastes. Sie gewähren ihm einen Unterschlupf in der Badewanne, da Mäuse eh nicht gerne baden. Lysander beginnt schon bald Eimer voller Erde heranzuschleppen. Dort sät er Körner hinein. Als die Mäuse glauben, dass das wohl der Höhepunkt ist, bittet Lysander seine Gastgeber um ein wenig Geduld.

Von da an gab es zu den Kartoffeln auch noch Salat.

Antje Damm trumpft mit einer weiteren außergewöhnlichen Kreierung eines sehr aktuellen Themas auf. Die collageartig angeordneten Darstellungen vermitteln eine greifbare Tiefe, die sich im Inhalt wiederspiegelt. Es geht um Fremdenfeindlichkeit, Ablehnung, Ängste, Veränderungen, Skepsis, Misstrauen. Die Dunkelheit im Mauseloch unterstützt dabei den seelischen Zustand der Mäuse. Lysander taucht mit neuen Eigenheiten auf und bereichert letztlich die Mäuse und die ganze Gemeinschaft. Es kommt Farbe ins graue Mauseloch und damit auch in ihre Herzen.

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Fazit

Plädoyer für mehr Offenheit und Nächstenliebe

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Florian Bayer und Alicia Klepeis – Auf Safari!: Was Afrikas wilde Tiere alles können

Rezension

In diesem Sachbuch über außergewöhnliche Tiere Afrikas befinden sich wertvolle Informationen in Form eines Einführungstextes und einem Steckbrief zu den Oberbegriffen „Gewicht“, „Lebensraum“, „Ernährung“, „Verhalten“, „Merkmale“ und „Tierschutz“. Die Illustrationen sind detailverliebt und ziemlich ausdrucksstark.

Im Fokus stehen eher unbekannte und ungewöhnliche Tiere, die mit überraschenden Fähigkeiten glänzen. Zu den andersartigen Wesen gehören u.a. ein Teppichchamäleon, Speispinne, Zebramanguste, Matabele-Ameise oder auch ein Gelbstreifentenrek. Spannend und unterhaltsam sind außerdem Sagen oder Mythen zu den jeweiligen wilden Tieren.

Der Bombardierkäfer hat Superkräfte und beschießt seine Feinde mit einem 100 Grad Celsius heißen giftigen Strahl. Die Mähdreschermaultermiten kommunizieren miteinander durch den Austausch von  Pheromonen. Sie signalisieren ihren Artgenossen, in welcher Richtung Nahrung zu finden ist. Der Gelbstreifentenrek erzeugt durch seine Stacheln ein geräuschvolles Rascheln, um seine Feinde zu vertreiben.

Die Texte und Steckbriefe sind recht umfangreich und eher für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Kinder mit besonderen Begabungen und einem ausgeprägten Interesse an Außergewöhnlichem werden hier bezüglich der Vielfalt unserer Welt angeregt. Neugierige Entdecker finden hier sicherlich viele spannende Fakten.

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Fazit

Eher unbekannte Tiere Afrikas und ihre spannenden Geheimnisse.

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Susanne Rebscher und Annabelle von Sperber – Das große Ausmalbuch der Kunst

Rezension

Das Ausmalbuch der Kunst lädt Kinder und Erwachsene zu einer Ausmal-Zeitreise an. Beginnend bei den Höhlenmenschen, darf dem ersten Mischen der Farben zugeschaut werden. Die Kunstwerke im Alten Ägypten beeindrucken dank der besonderen Bauwerke und der speziellen Symbole. Groß abgedruckt ist die Büste der schönen Königin Nofretete aus Kalkstein. Anschließend geht es zu den Griechen und ihren machtvollen Tempeln und Göttern. Im Mittelalter darf berühmten Malern und Bildhauern über die Schulter geblickt werden. Im Fokus steht u.a. Rembrandt, Rubens, Vincent van Gogh und Leonardo da Vinci. Hier dürfen die jeweiligen Kunstwerke nach eigenen Vorstellungen farblich gestaltet werden. Eine Doppelseite widmet sich Monet und seinen Landschaftsbildern und auch die „Blauen Reiter“ und ihre verrückte Farbwelt finden Erwähnung. In der Kunstrichtung „Bauhaus“ finden sich eckigen und runde Sachen, die in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb verschönert werden dürfen. Es schließt mit der „Ideenfabrik“, wo außergewöhnliche Kunstwerke ausgestellt sind, mit der Einladung eigene Ideen bildlich festzuhalten.

Die Doppelseiten stellen sich als sehr detailliert heraus. Hier muss man sehr gekonnt im Umgang mit Pinseln oder Stiften sein, um die Flächen entsprechend ausmalen zu können. Die darauf folgenden Seiten fokussieren meist auf Ausschnitte, die in Bezug auf das Format leichter für Kinder zu bewerkstelligen sind. Der gegebene Überblick stellt eine recht übersichtliche Entwicklung der Kunstrichtungen da. Sollten die Seiten zu überladen sein, besteht die Möglichkeit die Ausschnitte zu vergrößern und entsprechend neu auszudrucken.

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Fazit

Sehr detaillierte Darstellung, daher eher für Jugendliche oder Erwachsene geeignet.

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Cornelia Funke – Fabers Reise

Fabers Großvater lebt in Amerika. Da es so weit weg von Hamburg ist, schenkte er Faber einen fliegenden Teppich. Jeden Samstag macht sich Faber seither auf den Weg nach Kalifornien, gemeinsam mit seiner syrischen Freundin Shaima.

Eines Tages verschwindet sein Opa spurlos. Die beiden Kinder machen sich daran ihn zu suchen. Im Schatten eines Kojotenbusches erblicken sie schließlich Opas Trommel, ein Andenken von seinen vielen Reisen. Ob der bestimmte Rhythmus der Trommel Opa zurückholt?

Rezension

Die farbenfrohen Illustrationen von Susanne Göhlich locken den Betrachter mit einer großen Anziehungskraft an. Die Bilder sind ein Fundus an der Freude am Entdecken, Fantasieren, Reisen und vom Unmöglichen möglich machen.

Der Inhalt hinkt jedoch leicht hinterher. Die Spannungskurve verliert sich in Nebensächlichkeiten. Die Freundschaft mit dem syrischen Mädchen scheint aus gegebenen Anlässen integriert worden zu sein, ohne dass der Mehrwert der Verbindung wirklich deutlich wird.

Der Verwirrtheitszustand des Opas wird behutsam angegangen. Eher spielerisch und kindlich wird auf die Symptome hingewiesen. Sehr schön ist die Erkenntnis zum Schluss, dass es wohl besser ist, Opa bald wieder zu besuchen. Das ist sehr nah dran an der kindlichen Lebenswelt und wird viele ansprechen, deren Großeltern vergesslich oder gar dement sind.

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Fazit

Tolle Bilder – Inhalt eher schleppend

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Marcus Würmli – Das Grundschullexikon

Rezension

Das Duden Grundschullexikon in der 4. Auflage beinhaltet 650 gut verständliche Lexikonartikel und dazu passend informative Fotografien oder Zeichnungen. Mit diesem Nachschlagewerk sind die wichtigsten Themen und Begrifflichkeiten des Grundschulwissens abgehandelt.

Wovon ernährt sich das Eichhörnchen? Wie funktioniert ein Wasserkreislauf? Wie sehen die Flaggen von europäischen Ländern aus? Was gehört zum verkehrssicheren Fahrrad? Welche Aufgaben hat ein Bürgermeister?

Die Stichwörter sind deutlich hervorgehoben, sodass die Suche nach einem Begriff erleichtert wird. In den Erklärungen gibt es weitere Verweise auf Suchbegriffe, die mit dem jeweiligen Thema zusammenhängen. Hier kann zur Vertiefung der Querverweis nachgelesen werden. Die Texte sind für Grundschüler im 3. und 4. Schuljahr gut verständlich. Die Informationen sind kompakt und vergleichsweise reduziert dargestellt. Sehr praktisch sind die integrierten Sonderseiten mit einer Zeitleiste von „früher und heute“ zu bestimmten Themenbereichen wie z.B. „Medien, Geld, Schule oder Haus“. Im hinteren Teil zu „Schule kompakt“ befinden sich Informationen zu Wissenswertem der einzelnen Schulfächer. Doppelseiten zu ersten Sätzen auf Englisch, den Grundrechenarten oder wirbellosen Tieren bieten spannende Fakten.

Auch wenn das Recherchieren bei den gängigen Kindersuchmaschinen regelmäßig im Unterricht Anwendung findet, so nimmt das Hochfahren der Rechner und der Prozess des Log-ins einige Zeit in Anspruch. Oft werden Schülerinnen und Schüler in Lehrwerken oder Karteien mit Suchaufträgen konfrontiert, die das vertiefende Nachschlagen erfordern. Dieses Grundschullexikon ist breit aufgestellt und bietet eine Menge an Informationen, die man einfach schneller zur Hand hat. So entdeckte ich einige Kinder bei der Arbeit an der „lieber lesen-Kartei“ wie sie selbstständig im Grundschullexikon nach dem Begriff „Käfer“ suchten, um anschließend eine Zeichnung des Insektes anzufertigen. Hier halfen ihnen die farbigen Abbildungen im Nachschlagewerk. Das dürfte in keinem Klassenraum fehlen. Auch im häuslichen Rahmen kann es zur Vorbereitung von Referaten genutzt werden. Damit wird der Wissensdurst nicht gestillt, sondern noch weiter geweckt.

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Fazit

Für Grundschulkinder sehr kompakt, informativ und leicht verständlich.

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Michael Stavaric und Ulrike Möltgen – Der Bär mit dem roten Kopf

Rot … mohnrot, krebsrot, ziegelrot, hellrot, himbeerrot, fuchsrot, kupferrot, weinrot, korallenrot, lachsrot, feuerrot, rosarot, kirschrot, flamingorot, rubinrot, schwarzrot, rosenrot, kardinalrot, rostrot, orangerot, glutrot, knallrot, purpurrot, rot wie Blut …

Trotz der Vielzahl der Begrifflichkeiten für jegliche Rottöne, gibt es kein „bärenrot“. Den Bären mit dem roten Kopf macht es zutiefst traurig. Er fühlt sich nicht zugehörig und wünscht sich einen Ort herbei, wo alle Bären rot sind und wo es die Farbe „bärenrot“ tatsächlich gibt.

Als ihn plötzlich eine Bärin mit einem grünen Kopf anspricht und sich nach einem Ort für „bärengrüne“ Bären erkundigt, fühlt sich der Bär erleichtert. Und was passiert wenn rot und grün gemischt wird? Nun, dieser Farbton ist bestimmt in allen Büchern zu finden!

Rezension

Es ist ein Bilderbuch rund um  das Anderssein aber auch Toleranz oder der Suche nach Zugehörigkeit. Der schüchterne Bär mit dem roten Kopf sucht seinen Platz im Leben. Als die Hoffnung schon fast auszusterben droht, erblickt er eine Bärin, die auch anders ist. Das ist Liebe auf den ersten Blick! Die „bärenbraunen“ Kinder sind mehr als nur prächtig.

Hier lässt sich die Thematik rund um die Farbenlehre vertiefen und das „sprachsensible Unterrichten“ im Kunstunterricht in den Vordergrund stellen. Bei all den Farbwörtern macht es Spaß sich auf die Suche nach all den „Blautönen“ zu begeben: Azurblau, Admiralblau, Marinblau usw. Natürlich kann hier auch Kreativität eine Rolle spielen.

Die collageartigen Illustrationen von Ulrike Möltgen leuchten in all ihren unterschiedlichen Farbintensitäten. Die Drucktechnik mit einigen Spritzelementen verleiht eine brillante Farbwirkung und einen exklusiven Charakter.

Blick ins Buch

Fazit

Ein Augenschmaus zum Thema Andersartigkeit und Gemeinschaftsgefühl.

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Im Rahmen des Kinderbuchblogger-Adventskalenders habt ihr jetzt die Möglichkeit das Bilderbuch „Der Bär mit dem roten Kopf“ zu gewinnen. Das Buch wird vom „aracari Verlag“ zur Verfügung gestellt. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Teilnahmebedingungen

  • Die Verlosung beginnt am 17.12.2017 um 0.00 Uhr und endet am 17.12.2017 um 23.59 Uhr.
  • Jeder, der unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlässt, erklärt sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden und kann gewinnen.
  • Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren.
  • Über den Gewinner entscheidet das Los.
  • Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt.
  • Der Versand des Gewinns erfolgt ausschließlich nach Deutschland.

Morgen öffnet sich das nächste Adventskalendertürchen bei  Kunterbuntes Bücherregal – schaut vorbei!

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück und strahlende Kinderaugen beim gemeinsamen Lesen in der Winterzeit!

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Herzlichen Glückwunsch, Mira!

Corinna Kegel – Die fabelhafte Welt der Hochsensiblen und Hochbegabten

Rezension

Ursprünglich war das Buch dafür gedacht mehr Einblick in die Gefühlswelt von Hochbegabung zu erlangen, um hochbegabte Kinder in meinem Arbeitsumfeld besser verstehen und angemessener auf sie eingehen zu können.

Dieses Sachbuch entpuppte sich jedoch als vielmehr. Auch wenn es nicht auf Kinder spezialisiert ist, so greift es grundlegende Gedankenwelten auf und beim Lesen eröffnen sich einem komplett neue Welten. Corinna Kegel schildert in vielen Fallbeispielen gewitzt und motivierend den Reichtum und aber auch die Fallen von Hochsensibilität und Hochbegabung.

Die Zeilen verleiten zum Innehalten, Reflektieren, Traurigsein und aber auch zum Aufbruch, zur Veränderung. Die Autorin, die selbst als Coach arbeitet, zeigt  die überaus besonderen Wahrnehmungsstrukturen, Verhaltens- und Denkweisen von hochsensiblen und/oder hochbegabten Menschen auf. Detaillierte Erläuterungen geben einen guten Überblick über deren „Andersartigkeit“ und ihre speziellen „Denkstrukturen“. Die Empfindungen und all die emotionalen Facetten sind breit aufgefächert und nachvollziehbar erklärt. Es lehrt die Begabungen besser anzunehmen und sie zum eigenen Vorteil und zum Vorteil anderer bewusster einzusetzen.

Blick ins Buch

Ich fühle mich wie ein Schmetterling. Zart, berührungsempfindlich, mit allen Sinnen nach außen gerichtet. Ich brauche die Freiheit, zu kommen und zu gehen, wie es meinem Bedürfnis entspricht. Wenn ich in meiner Zeit Vertrauen gewinnen kann, wenn ich mich langsam nähern kann, überprüfen, ob sich alles sicher und richtig anfühlt, wenn ich meinem Tempo folgen kann und auf meine Bedürfnisse hören, dann kann ich mich irgendwann auch vertrauensvoll niederlassen und meine schönen, zarten Flügel ausbreiten. Wenn der andere versucht, nach mir zu greifen, bin ich sofort weg.

Fazit

Die Komplexität der Gefühlswelt einfach erklärt.

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