Alfred Bekker – Tutenchamun und die falsche Mumie

Buchrückentext:

“ Der zehnjährige Tutenchamun ist Herrscher über Ägypten und hat viele Feinde. Sein Freund Herkos, ein junger Prinz aus Kreta, ist der Einzige, der aufklären kann, wer dem Pharao eine gefälschte Ibis-Mumie untergeschoben hat. Da der Ibis ein heiliger Vogel ist, handelt es sich dabei um ein schweres Vergehen! Um seinen Freund, den Pharao, zu retten, begibt sich Herkos sogar in tödliche Gefahr …“

Inhalt:

Herkos und Tutenchamun lernen sich kennen, als der Pharao eines Tages eine Fahrt mit seinem Streitwagen unternimmt und schließlich im Sumpf am Flussufer landet. Die beiden finden heraus, dass der Rücken eines Pferdes mit Honig beschmiert war und die Pferde durch die Bienen aus der Ruhe gebracht worden sind, was dazu geführt hat, dass der Wagen nun im Sumpf stecken geblieben ist. Die beiden schaffen es letztendlich den Wagen aus dem Dreck zu holen und sind ab nun an gute Freunde. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass die Leute, die Tutenchamun umgeben, keinesfalls das Beste für ihn wollen. Herkos, als sein bester Freund begibt sich nun auf die Suche nach den Übeltätern und stößt auf einige sehr interessante Erkenntnisse…

Meinung:

Auf 120 Seiten beschreibt Alfred Bekker den Beginn einer Freundschaft unter Jungs gleichen Alters, jedoch unterschiedlichen Standes. Geschickt bindet er auch die historischen Hintergründe der ägyptischen Zeit mit ein und lässt den Leser daran teilhaben an was die Ägypter glaubten, wie weit die Götterverehrung ging und wie deren Vorstellung zum Tod und dem Leben danach aussah. Man bekommt einen Einblick in die Mumifizierung im Alten Ägypten und deren Bedeutung. Die Kapitel sind angenehm kurz und ich könnte mir vorstellen, dass besonders Jungs an diesem Buch ihren Spaß haben werden. Das Ende ist zwar teilweise vorausschaubar, jedoch nicht die Geschehnisse mittendrin, was zur Erhaltung der Spannung beiträgt.

Fazit:

Ein Abenteuerbuch, welches mit Spannung aufwartet und bei dem natürlich die Gerechtigkeit am Ende nicht zu kurz kommt.

Vielen Dank an den Ueberreuter Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Bewertung:


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