Karin Michalke – Rosa macht blau

Buchrückentext:

„Rosa liebt Marco. Seit sie denken kann. Marco liebt Marion. Seit der Klassenfahrt nach Budapest. Rosa wartet und hofft. Jetzt nicht mehr. Rosa macht blau!“

Klappentext:

„Rosa steht am Ende der Welt. Am südlichsten Zipfel Italiens. Genauer: Sie steht im Mittelmeer und wartet auf die Flut. Ihr reicht’s endgültig. Ertränken will sie sich. Zum Teufel mit allen Männern! Doch keine Flut in Sicht … Ihr Leben lang hat Rosa auf Wunder gehofft, ist im Heimatort Happing kleben geblieben und hat darauf gewartet, dass Marco – den sie liebt, seit sie sieben Jahre alt ist – endlich erkennt, dass sie zusammengehören. Doch Marco liebt Marion. Gleichgültig ist ihm Rosa allerdings nicht.

Rosa fällt von einer Krise in die nächste. Helfen können nur ihre beste Freundin Elfie – und Maurizio. Er tritt an Rosas allerschwärzestem Tag in ihr Leben. Er rettet sie und bringt ihr bei, dass man Kaffee ausschließlich schwarz, heiß und stark trinken darf. Die Romanze dauert einen Sommer lang …

Wie Rosa, schlussendlich gestrandet in einem italienischen Dorf, endlich erkennt, dass nur sie selbst sich befreien kann – und wie es ihr gelingt, ihr Glück und die Freiheit zu finden, das erzählt Karin Michalke anrührend, komisch und in einer ganz eigenen, wunderbaren Sprache.“

Inhalt:

Rosa tristet ihr Dasein in einer Kleinstadt im Supermarkt als Kassiererin, so wie ihre Mutter vor vielen Jahren. Fast täglich kommt ihr Schwarm Marco vorbei, in den sie sich verliebt hat als sie sieben war und  für Rosa sind dies die glücklichsten Minuten ihres Lebens. Leider hat sich Marco für Marion entschieden, ein Haarmodel und überhaupt kommt Rosa mit ihren 8 Kilo zu viel nicht annähernd an sie heran. Eines Sommers trifft Rosa Maurizio, der nach Happing gekommen ist, um etwas Geld in der Eisdiele seines Onkels zu verdienen. Er zeigt Rosa ihre wahre Schönheit, bringt ihr das richtige Kaffeekochen bei und eröffnet ihr die Augen in Bezug auf die Liebe. Doch leider dauert diese Liebelei lediglich einen Sommer lang, denn sie erhält im Herbst von ihm einen Abschiedsbrief, den sich nicht so einfach akzeptieren kann… und so begibt sich Rosa nicht nur auf die Suche nach Maurizio, sondern auch nach sich selbst…

Meinung:

Karin Michalke schildert ein langweiliges Leben in einer Kleinstadt, unerfüllte Träume, sowie die Suche einer einsamen Frau nach Liebe. Vor allem Frauen werden bei diesem Buch ihr Vergnügen finden, denn Rosa ist eine Protagonisten, die sich selbst nicht viel zutraut, sie ist so zart wie die Blume, nach der sie benannt wurde und mag den Stacheln, die die Gesellschaft so bietet sich nicht stellen. Also beobachtet sie das Leben von ihre Kasse aus und gibt sich ganz ihrer Träumerei hin. Maurizio ist der Wendepunkt in ihrem Leben, denn er hilft ihr zu sich selbst zu finden.

Der Schreibstil ist sehr leicht, unkompliziert und einfühlsam.

Fazit:

Ein wunderbarer Urlaubsschmöker, der allerdings auch eine tiefgründige Botschaft vermittelt und zum Nachdenken anregt.

Bewertung:

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