Angelika Diem und Susanne Szesny – Gut so, Hexe Pollonia

Klappentext:

„Hexe Pollonia lebt zufrieden in ihrem kleinen Hexenhaus. Doch eines Tages bekommt sie eine Botschaft von Safranillo, dem Affen der Chefhexe, überbracht: Pollonia soll das nächste große Hexentreffen in ihrem Haus ausrichten. Pollonia ist begeistert, denn sie hat es gerne festlich und gerne viel Besuch. Doch ihre gute Laune verfliegt schnell, als die immerzu neidische Hexe Hiberia Majoran auftaucht und behauptet, Pollonias Haus sei zu schäbig und alt und überhaupt nicht für ein so großes Fest geeignet. Deshalb macht sich Pollonia Sorgen, ob sie wegen ihres kleinen Hauses von den anderen Hexen ausgelacht werden wird. Doch wozu ist Pollonia Hexe? So verzaubert sie ihr Hexenhaus. Erst in ein Knusperhaus, später sogar in ein Märchenschloss. Doch alle Verzauberungen haben große Nachteile. So entschließt sich Pollonia, das Fest doch in ihrem alten, aber gemütlichen Haus und Garten auszurichten. Als der große Tag kommt, sind die Hexen begeistert, vor allem die Chefhexe. Und Pollonia merkt, dass eben nicht immer das Größte zählt …“

Inhalt:

Hexe Pollonia soll das diesjährige Hexenfest veranstalten und freut sich bereits darauf. Doch dann kommt ihre Kusine Hiberia Majoran auf ihrem Besen angeflogen und macht sich über Hexe Pollonias kleines Häuschen lustig, es sei für ein Vollmondfest zu schäbig und zu klein. Pollonia will es ihrer üblen Kusine beweisen und entschließt sich ein paar neue Zaubersprüche für schicke Hexenhäuser auszuprobieren. Das erste Haus besteht aus ganz vielen Süßigkeiten, doch da haben schon die Tiere des Waldes die Häfte des Hauses abgeknabbert. Also startet Pollonia noch einen Versuch: eine Eisburg soll es diesmal sein, mit Eiskristallen, die wie Diamanten funkeln. Wäre es da nicht doch etwas zu kalt? Beim dritten Versuch verwandelt sich Pollonias Häuschen in ein Prizessinenschloss, mit einer Schar von Dienern und Dienstmädchen. Für welches Haus wird sich Pollonia letztendlich entscheiden? Wird sie es der Chefhexe recht machen oder werden Hiberias böse Wünsche nun doch wahr?

Meinung:

Die vordergründig zu vermittelnde Botschaft dieses Bilderbuchs findet sich im dazugehörigen Untertitel: Warum beim schönsten Fest nur die gute Laune zählt. Diese Message ist vor allem in unserem Zeitalter sehr wichtig, wo Kinder zum Teil mit materiellen Dingen nur so überschüttet werden. Im Leben geht es nicht immer darum, das schönste, größte oder das teuerste etwas zu haben. Manchmal zählt auch einfach die gute Laune, um ein gelungenes Fest zu veranstalten.

Natürlich muss ich auf die unglaublich gelungenen Illustrationen von Susanne Szesny eingehen. Es ist einfach ein Augenschmaus! Die Farben, die Mimik und Gesamtdarstellung der Figuren sind einfach vortrefflich gelungen.

Doch auch die Zaubersprüche bringen den Leser zum Schmunzeln: zweizeilige Reime, die einem in Erinnerung bleiben und dazu anregen selbst welche zu erfinden. So kann das Kind bereits sehr früh anfangen mit der Sprache zu spielen.

Das absolute Highlight sind natürlich die aufklappbaren Überraschungsseiten, auf denen Pollonias Zauberhäuser zu sehen sind. Ein Genuss für Groß und Klein!

Fazit:

Ein lehrreiches, fantasievolles und humorvolles Leseerlebnis für die kleinen Hexenfans. Eine absolute Leseempfehlung!

Weitere Pollonia-Bände:

Für mich bist du der Beste!
Hexe Pollonia macht das Rennen.

Vielen Dank an Angelika Diem für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Bewertung:

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