Keith Gray – Ostrich Boys

Klappentext:

„Drei Freunde, eine gestohlene Urne, eine wilde Reise nach Schottland – Kenny, Sim und Blake haben nur ein Ziel:Sie wollen ihrem besten Freund Ross ein Begräbnis ermöglichen, wie es ihm gefallen hätte. Ross, der ihr Leben so geprägt hat. Sie ahnen nicht, wie stark sein Einfluss immer noch ist.“

Inhalt:

Blake, Sim und Kenny trauern um den Verlust ihres besten Freundes, Ross. Dieser wurde auf seinem Fahrrad überfahren und bekommt von seiner Familie ein ihm unwürdiges Begräbnis. Und so beschließen seine besten drei Freunde die Urne an sich zu nehmen und seine Asche in einem schottischen Dorf, welches ebenfalls den Namen Ross trägt, zu zerstreuen. Hier beginnt die Abenteuerreise der drei Jugendlichen. Werden die ostrich boys den Kopf letztlich in den Sand stecken? Oder haben sie es bereits vorher getan?

Meinung:

Keith Gray behandelt in diesem Buch die Themen Freundschaft, Tod, Verrat und Schuldgefühle. Auf ihrer Reise nach Ross, welches wunderbar auf dem Cover des Buches festgehalten wurde, finden die drei Jugendlichen immer mehr zu sich selbst, erleben so einiges an lustigen Abenteuern, lernen sich durchzubeißen, zeigen ihre Willensstärke und hören letztlich doch mehr in sich hinein und entdecken dabei so einige begangene Fehlern.

Es fiel mir auf den ersten Seiten sehr schwer die drei Charaktere auseinander zuhalten und die Namen zu den jeweiligen Personen zuzuordnen, denn es folgte anfangs keine klassische Vorstellung der Personen. Es brauchte einige Zeit, bis es für mich herauskristallisierte wer denn nun wer ist und was diese Person ausmacht. Das Buch, welches vordergründig wohl an Jungs gerichtet ist, orientiert sich sprachlich sehr an der Jugendsprache, auch einige Witze werden wohl nur Jungs lustig finden. Es wirkt jedoch sehr authentisch und man denkt:  Ja, das würde Jungs denken oder so würden Jungs handeln. Als Leser fiebert man mit den Jungs mit und überlegt sich wie sie wohl der misslichen Lage entkommen werden. Das Ende war für mich im Vergleich zu den ganzen Geschehnissen im Verlauf des Buches weniger spektakulär. Es fehlte das Sahnehäubchen.

Nichtdestotrotz habe ich dieses Buch sehr genossen und es fiel mir zeitweilen schwer es beiseite zu legen.

Fazit:

Wundervolle Einfälle, verrückte Charaktere, absurde Ereignisse gepaart mit einer tiefliegenden Botschaft!

Bewertung:

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