Thad Krasnesky und David Parkins – Ich mach, was ich will – ich bin doch noch klein!

Rezension:

Die Titelseite beschreibt die Hauptfigur schon sehr genau: die vielen unterschiedlichen Gesichtsausdrücke spiegeln die  Hauptfigur Lara sehr gut wider. Lara ist drei Jahre alt und wenn sie den Orangensaft auf dem Frühstückstisch über Papas Hose schüttet, wird sie von ihrer Mutter in Schutz genommen, mit den Worten: „Vergiss nicht – sie ist ja erst drei Jahre alt!“ Doch Lara passieren noch so einige Missgeschicke und immer wieder windet sie sich mit ihrem Alter aus den Situationen heraus und muss keine Konsequenzen fürchten. Nun ja … nicht immer, denn als Laras Mama einen Krokodil auf ihrem Schoss zu sitzen glaubt, reicht es ihr! Plötzlich steht die ganze Familie vor Lara und der Gesichtsausdruck verheißt nichts Gutes!

Ich liebe dieses Buch! Sowohl die Zeichnungen, als auch den Inhalt. Ich könnte es immer und immer wieder lesen bzw. vorlesen. Lara ist einfach so zuckersüß, aber auch frech zugleich, dass man sie nur lieben kann. Ein Quälgeist, Trotzkopf, ja schon fast ein kleiner Tyrann. Und als Nesthäkchen kann ich mich sehr gut in sie hineinversetzen, denn auch ich hatte damals diese Strategie verfolgt, die dann irgendwann aber doch aufgeflogen ist. 🙂 Als Kind testet man ja immer wieder seine Grenzen aus, um zu erfahren wie weit man schließlich gehen kann. Sowohl Lara, als auch die Eltern lernen, dass Grenzen wichtig sind und durchaus ihren Sinn haben!

Die Illustrationen von David Parkins sind grandios, fantastisch, einfach perfekt!

 

Bewertung:

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