Dagmar H. Mueller und Martina Theisen – Die unsichtbare Noa … will nicht mehr schüchtern sein

Rezension:

In den eigenen vier Wände ist Noa, ein mutiges, lustiges, freches, großes und starkes Mädchen. Sie sing ganz laut, kämpft mit gefährlichen Räubern und großen Bären. Doch kaum hat sie das Haus verlassen, wird sie unsichtbar! Keiner nimmt sie wahr, nicht die Verkäuferin, die ihre Melonen anpreist und auch nicht die Kinder auf dem Spielplatz. Noa würde so gerne mit den anderen Kindern spielen, doch das geht ja nicht, weil sie unsichtbar ist…

Eines Tages bemerkt sie etwas Merkwürdiges! Sie sieht einen unsichtbaren Jungen und als sie zu ihm geht, um mit ihm zu sprechen, erkennen beide, dass sie nun sichtbar werden. Daraufhin fragen die anderen Kinder Noa und ihren neuen Freund Nick, ob sie denn nicht mitspielen möchten. So ist Noa nicht nur in den eigenen vier Wänden eine Räuberfrau, sondern auch im Spiel mit anderen Kindern.

Eine wunderschön illustrierte Geschichte, die auf die Schüchternheit, Zurückgezogenheit und Unsicherheit der Kinder eingeht. Manchmal braucht es nur einen Freund, sodass Kinder Selbstsicherheit und Selbstbehauptung entwickeln können. Die versteckte Botschaft  wird den Kindern jedoch beim Lesen nicht transparent. Viele glauben wirklich, dass Noa sich von einem unsichtbaren Mädchen in ein sichtbares verwandelt. Es bedarf erst eines ausführlichen Gespräches, um dem tiefen Sinn der Geschichte auf den Grund zu gehen.

Die Illustrationen fangen sehr gut die Gefühlslage von Noa ein, sie wird als abseits stehend dargestellt. Sie ist unbeachtet, traurig, wobei die anderen Kinder als dynamisch, aktiv und fröhlich illustriert werden.

Fazit:

Das aufgegriffene Leitmotiv ist für viele Kinder sehr bedeutend und mit elterlicher Aufklärung auch gut zu vermitteln.

Bewertung:

 


 

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