Poly Bernatene – Der Tag, an dem die Nacht nicht kam

„Wenn die Sonne untergeht, Mond und Sterne am Firmament aufziehen, dann wird es Nacht. Eines Tages jedoch geschah etwas Seltsames … Ein Bilderbuch voller Poesie, das ganz ohne Worte auskommt.“

Ein Bilderbuch, welches genau wie „Gute Reise, kleine Wolke“ ganz ohne Worte auskommt. Dafür beeindrucken umso mehr die Bilder, die schon fast wie 3D wirken. Es ist wahnsinnig viel Tiefe, Perspektivwechsel, Farbenspiel eingebunden und begeistert nicht nur die Kleinen. Bernatene ist ein begnadeter Zeichner und schickt die Betrachter auf eine Reise, in der die eigene Fantasie zur Ausgestaltung der Geschichte genutzt werden soll. Ausgesprochen viele Details laden zum Verweilen und Betrachten ein. Der Handlungsverlauf lässt sich jedoch nicht so leicht erschließen. Vielleicht verwirrt mich auch nur die Anordnung von bis zu neun kleinen Bildern auf einer Seite. Das Erzählen fiel mir daher auch nicht so einfach wie bei der kleinen Wolke. Was die drei Bilder von der Karte verdeutlichen sollen, habe ich bis heute nicht durchdrungen. Aber vielleicht ist es auch einfacher als ich denke und es geht nur darum, dass die Sterne aus diesem Sack befreit werden müssen?! Das Gute bei diesen Büchern bleibt jedoch, dass es kein richtig und kein falsch gibt.

Ein ausgesprochen schön illsutriertes Bilderbuch, welches sich vor allem für die ganz Kleinen wunderbar als „Gutenacht-Betracht-Buch“ eignet.


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