Claire A. Novila – Bäume für Kenia

„Mutter der Bäume“ wird die Kenianerin Wangari Maathi genannt, die den Frauen ihres Landes beibrachte, ihr Land wieder aufzuforsten. 30 Millionen Bäume wurden durch sie neu gepflanzt. 2004 erhielt sie als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis.

Claire A. Novila erzählt die Geschichte von Wangari Maathi nach, einem jungen Mädchen, dessen Herz von der Schönheit ihres Landes erfüllt war. Feigenbäume stellten ein Heiligtum für die Bevölkerung dar und ihre Ruhe durfte keinesfalls gestört werden. Als heranwachsendes Mädchen verließ sie Kenia, um an einem College in Amerika Biologie, die Wissenschaft alles Lebendigen, zu studieren. Sie kehrte nach fünf Jahren voller Hoffnung in ihr Heimatland zurück und erlebte eine veränderte Landschaft. Die Feigenbäume sind gefällt worden. In den Feldern wurden Feldfrüchte lediglich für den Export angebaut. Vor ihr erstreckte sich ein baumloses Land. Das Land war kahl wie eine Wüste. Hier war für Wangari klar, dass unbedingt etwas geschehen musste, um das Land und auch die Bevölkerung zu retten …

Die Autorin erzählt mit voller Hingabe die Bedeutung und die Auswirkungen der Abholzung der Wälder. Was passiert mit der obersten Erdschicht ohne Bäume und ihre Schatten? Welche Auswirkungen kann der Regen auf die Natur haben, wenn keine Bäume mehr da sind? Was bedeutet das für das Trinkwasser und die Ziegen und Kühe?

In bunten Aquarellbildern wird uns die Schönheit des Landes Kenia vor Augen geführt. Dabei wurde jedem einzelnen Blättchen ein Pinselstrich gewidmet. Die Bedeutung jedes Bäumes wird so einem noch einmal vor Augen geführt. Mit viel Sorgfalt und Liebe entfaltet sich die endlose Landschaft mit all den Wundern der Natur. Die Konsequenz der Entwaldung wird in aller herzzerreißender Ausführlichkeit beschrieben und gezeigt wie Wangari ihr Volk mobilisiert, um für das Land, welches sie nährt, Sorge zu tragen. Dieses wunderbare Bilderbuch zeigt, dass jeder mithelfen kann, die Erde zu pflegen und zu erhalten!

In der sehr ausführlichen Nachbemerkung der Autorin wird noch einmal die Geschichte von Wangari Maathai eingehend geschildert und endet mit dem Aufruf, der zugleich die Motivation für dieses Buch verdeutlicht:

Wofür sie lebte und arbeitete, sollte nicht vergessen werden.

Dieses Bilderbuch zeigt ebenfalls die einzelnen Schritte, vom Samensammeln, zum Anfeuchten, über Pflege der Setzlinge und die notwendige Wässerung. Daher ist dieses Buch für den unterrichtlichen Einsatz prädestiniert und wieso sollte man das Klassenzimmer nicht dafür nutzen, die Bepflanzung ins Leben zu rufen und eventuell auf einen Schulgarten auszuweiten?

PS: Pro Buchkauf geht je 1 Euro als Spende an die Plant-for-the-Planet Stiftung.

Ein bewegender Aufruf an die Menschen das grüne Kleid der Erde zu schützen!

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5 thoughts on “Claire A. Novila – Bäume für Kenia

  1. Bäume sind wichtig. Man müsste sie auch in unserem Land schützen. Unsere Ausflüge liegen meist unter dem Schatten »Da ist schon wieder einer weg«. Warum sich Menschen so gegen Bäume richten ist mir ein Rätsel.

    Rabs. Ja ich bin auch verwundert. Manche Dinge nimmt man erst auf dem Foto richtig wahr. Ich muss ihn dringend noch mal besuchen, er müsste doch nun in voller Blüte stehen.

    Viele unterschiedliche und schöne Bücher hast du hier. Sind das alles Werke aus eurem Bücherregal? Wie begegnen dir die Bücher, die du hier präsentierst?

    Liebe Grüße und bis balde . Tabea

  2. Liebe Tabea,

    Menschen richten sich gegen Bäume, weil Holz benötigt wird. Die Idee von Wangari Maathi war, für einen gefällten Baum zwei neue zu pflanzen, das finde ich sehr erstrebenswert!
    Einige Bücher sind Schätze aus der behaglichen Buchhandlung nebenan, andere begegnen mir in der Praxis und dann rezensiere ich noch Neuerscheinungen von einigen Verlagen.

    Liebe Grüße,
    papillionis

  3. Huhu Papillionis, war grade auf Deinem blog und kann ihn so gar niemand zuordnen, den ich kenne…magst Du mir vielleicht verraten, wie Du auf meinem blog gelandet bist???

    1. Hallo Gaby,

      leider weiß ich das gar nicht mehr… 🙂 Manchmal lasse ich mich durch Kommentare weiterleiten, vielleicht war es auch bei dir so …

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