Classroom Pencil Sharpener

 

 

Neue Umstände bedürfen neuer Erfindungen. Hier in den USA sorgen die Lehrkräfte für das Vorhandensein von Blei- und Buntstiften – und das natürlich angespitzt. Daher stehen im Klassenraum auch stets zwei „buckets“ mit den Aufschriften „sharp“ und „not sharp“. Die Kinder sortieren die benutzten Stifte in die entsprechenden Eimerchen und am Ende des Tages ist es die Aufgabe der Lehrkraft die stumpfen Stifte in den Eimer „sharp“ zu befördern.

Bei schlechten Anspitzern geht nicht nur unnötig viel Zeit, sondern auch Nerven verloren. Oft brechen die Stifte beim Anspitzen und auch Blasen an den Händen nach dem 100sten Stift habe ich schon erlebt.

Eine geschäftstüchtige Lehrkraft hat aus diesen Umständen heraus den Classroom Pencil Sharpener erfunden, der den Lehrern das Anspitzen erleichtern soll. Es kommt in einer leicht vintage angehauchten Erscheinungsform daher. Den Bleistift braucht man lediglich in eine Vorrichtung zu klemmen und schon darf gekurbelt werden. Nach 3 Sekunden ist der Bleistift dann aber auch wirklich scharf angespitzt. Wer er nicht allzu spitz mag, darf auch vorher mit dem Kurbeln aufhören 😉


In einem gesonderten Fach werden die Bleistiftspäne aufgesammelt und lassen sich einfach entsorgen. Der einzige Nachteil, den ich entdecken konnte, ist dass kurze Blei- und Buntstifte aufgrund der Länge  nicht in mehr in die Vorrichtung passen. Aber damit kann ich gut leben!

Der Anspitzer spart viel Zeit, Nerven und macht das Anspitzen nun viel attraktiver!

(zu classroomfriendlysupplies.com)

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3 thoughts on “Classroom Pencil Sharpener

  1. hm, warum musste da etwas neu (!) erfunden werden, wenn es das woanders schon längst gibt? eine frz. Kollegin hingegen hat seit kurzem ein nettes Spielzeug: einen elektrischen Anspitzer. Den Stift oben einstecken, etwas Druck ausüben und innen setzt sich die kleine Fräsrolle in Bewegung.

    1. Vielleicht ist es auch nur an mir vorbeigegangen? Ich kannte es zumindest nicht und sah es auch nicht im nahen Umfeld der mir bekannten Lehrer.
      Den elektrischen Anspitzer habe ich gegoogelt… sieht witzig aus…

  2. Diese Spitzmaschinen gibt es schon ewig. Wir hatte solche bei meinen Eltern daheim und ich kannte als Kind (das ist jetzt schon 40 Jahre her) nur diese Spitzmaschine. Die war damals von Faber-Castell. Als ich dann mit 20 auszog musste ich mich auf Handspitzer umstellen – ich sage euch, das war war gar nicht so einfach. Irgendwann war das „Spitzwerk“ oder wie immer das heißt, kaputt. Ich habe mir keine Maschine mehr gekauft – aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, habe ich sie auch nirgends wo mehr gesehen. Kennt denn jemand hier in Deutschland gute Spitzmaschinen?

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