Doris Kutschbach – Der blaue Reiter

Der blaue Reiter

 Ihre Kunst sollte im Galopp die Welt erobern.

Die Künstlergruppe „Der blaue Reiter“ ist der Fokus dieses Bildbands mit vielen zusätzlichen Informationen in kindgerechter Sprache. Es beginnt mit „Es war einmal“ wie ein Märchen und erzählt mit liebevollen Details wie es zur Bildung der leidenschaftlichen Künstlergruppe kam, was ihre Motive waren und wie es letztlich durch den Ersten Weltkrieg zerstört wurde.

Auf jeder Doppelseite ist ein großformatiges Bild abgebildet, zu dem es tragende Hinweise seitens der Autorin gibt. Sie helfen das Bild zu verstehen und geben hintergründige Anhaltspunkte, so dass der Betrachter die Absichten und das Abgebildete viel besser verstehen kann. Doris Kutschbach nutzt dabei sehr rührende Bildnisse und eine poetische Sprache, woraufhin die Liebe zu den Kunstwerken gleich überspringt.

Die Farben bringen seine Bilder zum Klingen, so wie Töne aus Noten Musik erzeugen.

Mithilfe der festgehaltenen Interpretationsansätze lassen sich Bildbetrachtungen viel besser vorbereiten und wunderbar im Kunstunterricht einsetzen. Zusätzlich bietet das Buch eine Vielzahl an großen, bunten Gemälden, die hervorragend auf farbige Folie gezogen werden können.

Folgende Kunstwerke werden hier besprochen:

  • Wassily Kandinsky („Das bunte Leben“, „Berg“, „Romantische Landschaft“, „Improvisation“, „Murnau mit Kirche“
  • Gabriele Münter („Jawlensky und Werefkin“)
  • Alexej Jawlensky („Murnauer Landschaft“, „Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff“)
  • Franz Marc („Der Tiger“, „Reh im Wald II“, „Die Vögel“)
  • August Macke („Zoologischer Garten“, „Türkisches Café“)
  • Paul Klee („Rosengarten“)

Erfreulicherweise wird das Ende der Künstlergruppe mit dem Bild „Rosengarten“ beendet. Hier wird deutlich, dass die Rosen ihre Hälse recken und das langsame Erblühen neue Hoffnung weckt. Das Leben geht weiter.

Der blaue Reiter
Bedeutende Bildhinweise und gute Interpretationsansätze in kindgerechter Sprache.
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