Emma Yarlett – Wie Leo seine Angst im Dunkeln verlor

Wie Leo seine Angst im Dunkeln verlor

Der kleine Lockenkopf hat vor einigen Dingen im Leben Angst. Da wären z.B. bissige Hunde, Kleiderschränke, Gewitter, Spinnen oder alleine schon die schimpfende Oma. Doch eines macht ihm besonders viel Angst – die DUNKELHEIT! Diese Angst kehrt jeden Tag zur Schlafenszeit zurück. An einem Abend hat Leo es satt und schreit in die Dunkelheit, dass sie verschwinden soll. Im selben Augenblick wird die Dunkelheit lebendig.

Herr Dunkel erweist sich jedoch als ein netter Zeitgenosse. Und so zeigt Leo Herrn Dunkel die furchterregendsten Ecken im Haus und muss überrascht feststellen, dass sie dort den meisten Spaß haben. Sie haben gemeinsam so viel Spaß, dass der Abschied schwer fällt. Doch Herr Dunkel verspricht wiederzukommen … und zwar jede Nacht!

Dieses Bilderbuch zeigt die Schönheit der Nacht. Da wäre schon alleine der zauberhaft leuchtende Sternenhimmel, unterstützt durch ausgefallene Illustrationen, die mal kunterbunt, collagen- oder comichaft daherkommen. Jede Seite trumpft mit einer anderen Überraschung auf, als z.B. Herr Dunkel durch die Einbindung eines Pop-up-Elements tatsächlich auch dem Leser die Hand ausstreckt.

Um die Angst vor Dunkelheit, die jedes Kind einmal verspürt, zu minimieren, macht die Autorin den Feind zum Freund. Leo schaut nun genauer in die dunklen Ecken und erkennt, dass sie gar nicht so furchterregend sind. Dahinter steckt einzig und allein seine Fantasie.

Dieser Gedankenanstoß könnte Kindern helfen einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Gleichzeitig nimmt es die Sorgen und Befürchtungen des Protagonisten ernst und verdeutlicht, dass von der Dunkelheit keine Gefahr ausgeht. Dieser Erkenntnisgewinn ist ein Lernprozess und braucht Zeit.

Wie Leo seine Angst im Dunkeln verlor

 

 

Dieses liebevolle Bilderbuch nimmt Ängste ernst und macht Mut.

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