Brüder Grimm und Bernadette – Frau Holle

Bernadette - Frau Holle

Eine alte Witwe hat zwei Töchter. Die eine ist fleißig und schön, die andere jedoch hässlich und faul. Die Fleißige fällt eines Tages während des Spinnens in den Brunnen und landet in einer wundersamen Welt, wo Apfelbäume sprechen und Öfen nach Hilfe rufen. In einem kleinen Haus wohnt eine alte Frau mit großen Zähnen. Sie bietet dem Mädchen an bei ihr zu arbeiten und die Betten ordentlich aufzuschütteln, dass die Federn fliegen. Die Federn sind eigentlich zauberhafte Schneeflocken und lassen es auf der Erde schneien…

Als Kind war „Frau Holle“ mein Lieblingsmärchen. Durch einen Brunnen in eine zauberhafte Welt zu gelangen, schien ein tolles Erlebnis. Auch der Vergleich der Federn mit Schneeflocken machte einen wahrhaftig märchenhaften Eindruck. Die Gegenüberstellung von Fleiß und Faulheit und der damit verbundenen Belohnung in Form von einem gewaltigen Goldregen oder eben Pech ist durchaus ein Ansporn und eine gelungene Lehre für Kinder.

Bernadette entführt die Leser mit ihren nostalgisch angehauchten Zeichnungen in diese weit entfernte Fantasiewelt. Neben dem Wiesenbild voller farbenfroher Blumen und Pflanzen, ist die verschneite Landschaft ein sehr gelungenes Beispiel für einrahmungswürdige Illustrationen. Es lädt ein zum Träumen, zum Innehalten und Genießen. Mit einer kleinen Kerze und einer warmen Decke ist es besser als jeder Kinderfilm. Lediglich das Hörbuch aus „Frühling, Sommer, Herbst und Winter„, das sich wortwörtlich an diesem Text orientiert, ist eine gleichwertig gelungene Ergänzung.

Bernadette - Frau Holle

Warme Farben, hingebungsvolle Zeichnungen: Mit diesem Bilderbuch kann die Winterzeit kommen!

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