Axel Scheffler und Julia Donaldson – Stockmann + DVD

Stockmann lebt mit seiner Familie, wie soll es anders sein, in einem Baum. Als er eines Morgens seine Runde im Park macht, wird er von einem Hund für ein Stöckchen gehalten. Kurze Zeit später wird er von Kindern für ein Stock-Wettrennen im Fluss genutzt und treibt so immer weiter von seinem Haus weg. Es finden sich immer mehr Menschen und Tiere, die Stockmann für ihre Belange nutzen möchten – mal als Mast, Ritterschwert, Stift oder Flitzebogen. Stockmann treibt den ganzen Sommer und Herbst durch die Gegend. Im Winter wünscht sich Stockmann nichts sehnlicher als zu seiner Familie zurückzukehren.

Stockmann ist einsam und völlig verloren.
Er friert von den Füßen bis hoch zu den Ohren.
Stockmann ist müde. Seine Lider sind schwer.
Er streckt sich, er gähnt. Schon hört er nichts mehr.

Als er aufwacht, befindet er sich als Brennholz direkt in einem Kamin. Wer könnte ihm dort wohl zu Hilfe kommen?

Rezension

Das Pappbilderbuch kommt in Begleitung einer DVD, auf der die Geschichte einfach grandios verfilmt wurde. Hier hat das Buch wirklich Platz sich zu entfalten. So kommen hier Gefühle und Stimmungen zum Ausdruck, die im Buch etwas zu kurz kommen. Die Sehnsucht der Familie nach dem verschollenen Vater kann schon dem einen oder anderen Tränen in die Augen treiben. Zu den Illustrationen von Axel Scheffler muss ich nicht viel sagen: Er ist einfach ein Meister!

Mit dem Erscheinen des Weihnachtsmanns und der übergreifenden Botschaft zur Bedeutung des Zusammenhalts der Familie, katapultiert sich das Buch zur gelungenen Lektüre in der Weihnachtszeit. Während die Reime größtenteils gelungen übersetzt wurden, wird es doch Stellen geben, an denen man zu stolpern beginnt. Die englische Original-Version auf der DVD wirkt  dem entgegen und entfaltet die Schönheit dieser Geschichte in voller Bandbreite. Auch Grundschulkinder im vierten Schuljahr werden der englischen Version mit all ihren visuellen Verständnishilfen gut folgen können.

Blick ins Buch

Fazit

Warmherzige Geschichte – Familie ist alles!

(Amazon-Link)

Advertisements

Dawid Ryski – Durch die Jahreszeiten

Rezension

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – der Lauf der Jahreszeiten fängt immer wieder von vorne an. Jede Jahreszeit bietet seine ganz eigenen Wunder. Zu Beginn des Jahres blühen Eisblumen am Fenster. Schneeflöckchen zeigen sich unter der Schneedecke und bald werden auch die Tage länger. Im Sommer sehnen sich die Kinder nach Spielstunden im Freien und lassen bei herbstlichem Sturm freudig ihre Drachen steigen. Im November schlittert die ganze Familie über gefrorene Pfützen und atmet weißen Nebel aus.

Wir erzählen uns Geschichten, wahre und erfundene, und überlegen, was uns das neue Jahr bringen wird.

Die großflächigen und ziemlich nüchternen Illustrationen wirken durch die gedeckten Farben und zurückhaltenden Details schon fast nostalgisch. Dawid Ryski ist ein junger polnischer Illustrator – sein Stil scheint einen Hauch der Buchkunst der DDR zu bergen. Die kurzen Texte auf jeder Doppelseite sind sprachlich leicht zu verstehen und heben die wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten, die den jeweiligen Monaten zuzuordnen sind, hervor.

So erfahren Kinder nicht nur die vier Jahreszeiten, sondern können auch die entsprechenden Feste den jeweiligen Jahreszeiten zuordnen. Im Fokus stehen typische Erscheinungen und zeitliche Abläufe in der Natur, die sich im Kreislauf der Natur und somit auch im menschlichen Leben zeigen. Die ständige Wiederkehr von Jahreszeiten und der Prozess des Wachsens und Vergehens bietet Ansätze zur Betrachtung der Zeit als etwas Unwiederbringliches und aber auch nicht Beeinflussbares.

Blick ins Buch

 

Fazit

Der Jahreskreis und seine wiederkehrenden Wunder.

(Amazon-Link)

Cynthia Rylant und Brendan Wenzel – Leben

Rezension

Und immer tun sich neue Wege auf.

Ein Herzensbuch – mit atemberaubenden Illustrationen und einer noch gewichtigeren Botschaft. Es geht um das Leben, mit all den Höhen und Tiefen, denn „zuweilen gibt es wilde, wüste Strecken“. Doch immer geht es wieder ans Licht. Das macht das Leben liebenswert, auch wenn manche Veränderungen unvermeindbar sind. Man wächst mit den Herausforderungen und wird immer weiser, so wie die Schildkröte, die im Laufe von hundert Jahren schon viel gesehen hat.

Dieses poetische Bilderbuch ist ein fantastisches Geschenkbuch für Erwachsene. Menschen, die eine Aufmunterung benötigen und die Schönheit des Lebens neu schätzen lernen möchten. Schwierige Lebensphasen können einem die Lebensenergie rauben. Trennungen, Krankheiten oder Todesfälle bringen Menschen schnell aus der Bahn, mit diesem Bilderbuch schöpft man neuen Mut. Einfach wunderschön!

Blick ins Buch

Fazit

Poetisch – atemberaubend – wunderschön!

(Amazon-Link)

Martin Klein und Kerstin Meyer – Finn und Frieda halten den Herbst auf

Aber wer hatte die Kälte aus dem Tiefkühlfach nun nach draußen gelassen?

Das fragten sich die beiden Geschwister eines Morgens während ihr Atem beim Sprechen in der kalten Luft dampfte.  Der Herbst hat sich angekündigt. Finn und Frieda sehen die Zugvögel am Himmel und spüren die Kälte bis in die Knochen. Doch den Sommer zu verabschieden, kommt ihnen nicht in den Sinn. Also versuchen sie alles, um den Herbst aufzuhalten.

Dazu gehört im Planschbecken baden, einen Sonnentanz im Badezeug durchführen oder barfuß im taufeuchten Gras eine wilde Verfolgungsjagd unternehmen. Die bunten Blätter werden rasch grün angemalt und die Pflaumen blitzschnell verputzt. Sogar ihre Eltern können sie für einige Momente von ihrem Vorhaben überzeugen. Lässt sich der Herbst so tatsächlich aufhalten?

Rezension

Martin Klein entführt uns in die kindliche Welt der Betrachtung der Jahreszeitenwechsel. Zauberhaft ist die Idee bunte Blätter grün anzumalen und somit den allseits so geliebten Sommer zu verlängern. Der Herbst zeigt sich jedoch dringlich in allen Ecken und Enden und so kommen die Kinder nicht umhin auch diesen willkommen zu heißen.

Das Abschlussbild von Kerstin Meyer ist so voller Lebensfreude und gleichzeitig wahnsinnig eindringlich und intensiv, dass man als Betrachter einfach innehalten muss. Die verlängerten Sonnenstrahlen der tiefer stehenden Sonne, die sich in den Gesichtern der Familie widerspiegelen sind einmalig. Hier vereint sich Verabschiedung und Begrüßung der Jahreszeiten. Verwoben sind die Gefühle der innigen Dankbarkeit und gleichzeitig erwartungsvoller Sehnsucht.

Das Buch ist für Leseanfänger ab 7 Jahren zu empfehlen. Auch sprachlich kann dieses Buch überzeugen und hat eine humorvolle Prise inne, die sowohl Jungen als auch Mädchen zusagen wird.

Blick ins Buch

Fazit

Fantastische Illustrationen – inhaltlich absolut auf der kindlichen Ebene. Beneidenswerte Umsetzung!

(Amazon-Link)

Michelle Knudsen und Kevin Hawkes – Ein Löwe in der Bibliothek!

 

 

Ein Löwe gelangt erstmals in die Bibliothek. Da er gegen keine der vorherrschenden Regeln verstößt, darf er laut der Direktorin bleiben. Am meisten genießt er die Erzählstunde mit den anderen Kindern. Dabei kuscheln sich alle vor dem Vorlesestuhl an den Löwen und tauchen gemeinsam in die Fantasiewelt der Geschichten ein. Der Löwe kommt fortan täglich vorbei und hilft der Direktorin beim Staubwischen oder leckt die vorbereiteten Mahnungen ab.

Eines Tages muss der Löwe jedoch gegen die Regel „Nicht brüllen!“ und „Nicht rennen!“ verstoßen. Da er die Konsequenzen kennt, kehrt er der Bibliothek schweren Herzens den Rücken. Nun liegt es an der Bibliothekarin den Regelkatalog zu überdenken.

Rezension

Die Welt der Bibliotheken hat einen magischen, anziehenden Charakter. Der Löwe verkörpert diesen für ihn bisher unbekannten Reiz. Das Bibliotheksambiente wirkt etwas verstaubt und schafft eine passende Symbiose zu den altbekannten Regeln. Der Löwe bringt eine erfrischende Dynamik in das Geschehen und bewegt die Akteure dazu das Regelsystem neu aufzustellen.

Einerseits bietet dieses Bilderbuch die Möglichkeit Kinder auf die Regeln in einer Bibliothek vorzubereiten und die Vorfreude auf einen Bibliotheksbesuch zu wecken. Anderseits stellt es aber auch die festen Regeln in Frage. Die Erkenntnis, dass Regeln nicht unbedingt starr sein müssen, sondern jederzeit auch an die Bedingungen oder Veränderungen angepasst werden können, ist sehr wertvoll. Man sollte nicht alles so hinnehmen, sondern durchaus auch mal hinterfragen. Sofern man die Fäden weiter spinnen möchte, wäre es denkbar die Thematik auf „Flüchtlinge“ zu übertragen und die Andersartigkeit in den Blick zu nehmen.

Blick ins Buch

Fazit

Weit mehr als nur ein Bibliotheksbesuch!

(Amazon-Link)

Otfried Preußler und Daniel Napp – Die kleine Hexe: Ausflug mit Abraxas

 

 

 

 

Die kleine Hexe wohnt am Waldrand in ihrem Hexenhäuschen, gemeinsam mit ihrem Raben Abraxas. Täglich übt sie fleißig für ihre Hexenprüfung, doch das Hexen ist schwieriger als gedacht. Und so kommt es, dass es auch einmal Buttermilch regnet oder vor lauter Hexenunfug der Besen kaputt geht. Der schwarze Rabe Abraxas warnt und belehrt. So machen sich die zwei schließlich auf den Weg in die Stadt, um einen neuen Hexenbesen zu kaufen.

Und da die kleine Hexe nun bereits zweihundertdreizehn Seiten in ihrem Hexenbuch studiert hat, kann sie nicht umhin den ein oder anderen Zauberspruch auszuprobieren. Das sorgt im kleinen Städtchen für jede Menge unterhaltsamen Trubel!

Rezension

Zum 60. Jubiläum von Otfried Oreußlers „Die kleine Hexe“ erscheint nun bereits das zweite Bilderbuch über die liebenswerte Kinderbuchfigur. Erzählt wird es von Otrfied Preußlers Tochter Susanne Preußler-Bitsch und zauberhaft in ein künstlerisches Gewand verpackt von Daniel Napp, den die meisten durch seine „Dr. Brumm“-Bücher kennen werden.

Die kleine Hexe hat ihre markanten strubbligen Haare behalten. Der Rahmen ist jedoch farbenfroher, zeitgemäßer und lebendiger geworden. Großzügige Bildflächen bilden nun die Basis. Es zieht Kinder an. Es macht Spaß im Buch zu blättern, sich zu verlieren. Das Schöne ist, dass die kleine Hexe die Welt zum Besseren verändert. Den Unterdrückten und Benachteiligten muss zuweilen nachgeholfen werden, so das Märchen.

Blick ins Buch

Fazit

Ein neues Gewand in Bilderbuchform für einen Klassiker der Kinderbuchliteratur!

 

(Amazon-Link)

Monica Brown und John Parra – Frida Kahlo und ihre Tiere

Rezension

Als weltberühmte Künstlerin steht die Mexikanerin Frida Kahlo hier im Fokus. Ihre wichtigsten Lebensabschnitte und bewegende Ereignisse werden in wundervollen Illustrationen kurz skizziert. Dabei ziehen die Autoren passende Parallelen ihrer Charaktereigenschaften zu den Eigenheiten ihrer Tiere, die sie stets umgeben. So hatte Frida aufmerksame und schöne Augen, genau so wie ihr Rehkitz Granizo. Wie ihr Adler erreichte auch Fridas Fantasie schwindelerregende Höhen.

Neben ihrer Entwicklung als Künstlerin, spielt auch ihr Leidensweg eine Rolle. Kindgerecht werden die Schicksalsschläge aufgezeigt und wie sie das Beste aus jeder Situation machte. Ein melancholischer Tonfall schwingt mit, wenn auch unterschwellig. Von Schwermütigkeit ist hier jedoch keine Spur, diese wird durch atmende Sanftmütigkeit ersetzt. Die zunehmende Isoliertheit durch ihre Krankheit bringt Frida dazu sich in ihrer Fantasie zu verlieren. So verleiht das Buch nicht nur in künstlerischer Hinsicht Hoffnung und Kraft. Die Autoren nutzen die Möglichkeit der poetischen Funktion und eröffnen weitläufige Assoziationsräume.

Blick ins Buch

Fazit

Die Kunst als Instrument, das „Flügel verleiht“.

(Amazon-Link)

Jacob und Wilhelm Grimm und Larisa Lauber – Die schönsten Märchen der Brüder Grimm

Rezension

Zum Zielpublikum dieses liebevoll-verspielten und märchenhaft-umhüllten Vorlesebuches gehören eher jüngere Kinder. Den Illustrationen von Larisa Lauber  wohnt so viel Gestaltungsfreude inne, dass die Bilder selbst immer auch eine Geschichte erzählen. Sie ergänzen nicht nur die Märchen, sie bringen sie zum Leben. Sie hauchen dem Inhalt die nötige Prise Fantasie und Verträumtheit ein.

Hier finden sich 12 Nacherzählungen der bekannten Klassiker: Rotkäppchen, Brüderchen und Schwesterchen, Dornröschen, Frau Holle, Schneeweißchen und Rosenrot, Hänsel und Gretel etc. Die Magie ist sogleich beim Betrachten spürbar. Der lichtdurchflutete Kellerraum in Aschenputtel lässt keine Dunkelheit aufkommen. Es schwingt eine große Portion Zuversicht mit, sodass die Unheimlichkeit der inhaltlichen Ebene eher in den Hintergrund rückt.

Auf der beiliegenden MP3-CD werden alle zwölf Märchen in 147 Minuten vorgelesen. Das Selberlesen kann also mit dem Vorgelesenen kombiniert werden. Die Länge der Märchen ist passend gekürzt und lässt sich in ca. 6-15 Minuten bewältigen.

Hier zeigt sich, wozu ein gutes Vorlesebuch für jüngere Kinder imstande ist: Es weckt Neugierde, schafft Vertrauen, lädt zum wiederholten Vor- bzw. Selberlesen ein und zündet eine Bindung zu den Klassikern der Kinderliteratur!

Blick ins Buch

Fazit

Liebevoll-verspieltes und märchenhaft-umhülltes Vorlesebuch mit 12 Klassikern der Brüder Grimm.

Amazon-Link

Merken

Paul Maar und Nina Dullek – Das große Buch von Paul Maar

Rezension

Zum 80. Geburtstag von Paul Maar veröffentlicht der Oetinger Verlag ein Jubiläumsbuch mit den schönsten Geschichten des Helden der Kinderliteratur. Paul Maar begleitete mich persönlich im Laufe meiner Grundschulzeit. Meine Lehrerin schien ein großer Paul-Maar-Fan zu sein und las uns jede Frühstückspause einige Geschichten vor. Der Klassiker des frechen Sams zählte zu den beliebtesten Figuren. Die damalige Zeichnung aus dem Kunstunterricht habe ich immer noch.

Dieser große Sammelband gehört in die Kategorie „Familienbücher“. Hier werden ausgewählte Gedichte und Geschichten präsentiert, begleitet von Schwarz-weiß-Zeichnungen oder auch mal kunterbunten Illustrationen.

Es geht um Kinder, die das Erzählen von Geschichten erlernen, kleine Kängurus, die das Fliegen lernen und geheimnisvolle Dosen, die Sommer-Stimmung verbreiten. Der Hund Bello wird durch ein wundersames blaues Elixier zum Menschen, während ein paar Seiten weiter das Dilemma der Namensgebung von dreifachen Prinzen aufgezeigt wird. Die dargebotene Auswahl bietet die Möglichkeit die ein oder andere Geschichte genauer unter die Lupe zu nehmen und bei Interesse eine Anschaffung weiterer Bände vorzunehmen.

So kam ich übers Lesen zum Erzählen und schließlich zum Schreiben. Und jetzt lest ihr das, was ich geschrieben habe. So schließt sich der Kreis. (Paul Maar)

Blick ins Buch

Fazit

Ein Klassiker in einer sehr schönen Jubiläumsauflage!

Amazon-Link

Merken

Merken

Sarah Neumann und Renate Habinger – Ich male mir ein seltsames Tier

Die kleine Protagonistin langweilt sich zu Hause. Draußen regnet es und sie ist im Alltagstrott gefangen. Der Tag kommt ihr unglaublich lang vor, bis sie sich entschließt ein „seltsames Tier“ zu erfinden. Sie schnappt sich schnell einen Stift und beginnt mit zwei Augen und einem Mund.

Schon bald ist das Tier geboren! Mit ein paar Pinselstrichen verleiht sie dem Tier noch einige zusätzliche Farbtupfer und klebt aus einer Landkarte ausgeschnittene Beine hinzu. Stolz stellt sie letztendlich fest:

Ich sage danke zu ihm,
und sage danke zu mir,
denn ohne mich
wäre das Tier ja nicht hier.

Dieses Bilderbuch lässt die kindliche, unbefangene Kreativität hoch leben. Langeweile ist die perfekte Voraussetzung selbst kreativ werden zu können. Und so kombiniert das Mädchen jegliche Techniken und gestaltet mit Buntstiften, Jaxonkreide und Wasserfarben. Sie ergänzt Collageelemente und man könnte gar meinen, dass das Gesicht mit einem Schwämmchen getupft ist.

Der Text ist reduziert und besteht aus Reimen, was die fantasievolle Stimmung noch weiter trägt. Die Reime hüpfen vor sich hin genauso wie ihre Malutensilien. Und mit jeder Ergänzung vervollständigt sich das Gesamtkunstwerk.

weiterarbeit

Die Doppelseiten haben das „seltsame Tier“ stets im Vordergrund und doch sind die Seiten mit vielen Einzelheiten umgeben. Zur Betrachtung im häuslichen Rahmen ist es toll. Im Klassenverband könnte das Drumherum evtl. vom Wesentlichen ablenken. Hier könnte die Geschichte mit einer vergrößerten Figur des Mädchens erzählt werden.

Je nach Aufgabenstellung wäre es denkbar das fertige Tier erst nach der eigentlichen Arbeitsphase zu präsentieren. Zu Differenzierungszwecken und um einigen Kindern die Ideenfindung zu vereinfachen, könnte man nur mit vereinzelten Kindern das „seltsame Tier“ betrachten und die Herangehensweise oder auch die möglichen Techniken erarbeiten.

Dem Bilderbuch liegt eine Malvorlage bei, sodass diese auf hochwertigem Papier kopiert den Kindern zur Verfügung gestellt werden kann, um das eigene seltsame Tier zu verewigen. Der Einsatz wäre bereits im 1. Schuljahr, nach der Einführung in die Arbeit mit den Wasserfarben, denkbar.

Kreatives Bilderbuch für den Einsatz im Kunstunterricht!

(Amazon-Link)

Merken

Merken