Katharina von der Gathen und Anke Kuhl – Klär mich weiter auf

Rezension

Nach dem Verkaufsschlager in der Kategorie Aufklärung  mit dem Titel „Klär mich auf„, erschien nun der Folgeband „Klär mich weiter auf“ mit 101 neuen Kinderfragen rund um ein aufregendes Thema. Es ist ein unterhaltsames Aufklärungsbuch, das sich direkt an Kinderfragen orientiert. Die Autorin hat hierfür authentische, handgeschriebene Fragen der Kinder abfotografiert. Die Vorderseite, dieser nach einem Abreißkalender aufgebauten Seiten, ziert außerdem ein lustiges Cartoon, das passend die Frage stützt und zuweilen provokativ zu verstehen ist.

Die Rückseite ist der fundierten Beantwortung der Fragen gewidmet. Die Antworten sind allesamt offen, unbefangen und doch kindgerecht. Die Sexualpädagogin geht das recht aufregende Thema fachlich an und stillt den Wissensdurst der Grundschulkinder, auch bei herausfordernden Fragen. Es geht hierbei um Geburt, Pubertät, Intimität, aber auch sexualisierte Schimpfwörter. Der Reiz ist natürlich die direkte Formulierung, die nur Kinder so hinbekommen können: „Kann ein Penis abbrechen?“, „Wie lange  macht man für gewöhnlich Sex?“ oder „Wie hat man herausgefunden, dass man durch Sex Kinder kriegt?“.

Das Buch eignet sich für gemeinsames Lesen im häuslichen Rahmen, weil die Cartoons durchaus die Hemmschwelle senken und man dadurch leichter ins Gespräch kommt. Es lässt sich aber auch prima im Bücherregal verstauen, mit der Absicht, dass Kinder entsprechend darauf zurückgreifen, sobald Interesse für das Thema ensteht. Im Schulbereich lassen sich die Seiten wunderbar heraustrennen und zu einer Kartei für den Sexualunterricht umfunktionieren. So haben mehr Kinder die Möglichkeit sich lesend zu vertiefen und die Lehrkraft kann gezielter Fragen herausfiltern oder eben auch selektieren.

 

Blick ins Buch

Fazit

Aufklärung: federleicht, einfühlsam und unverkrampft

 

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Crushiform – Colorama: Das Buch der Farben

Rezension

In diesem Kunstbuch, umhüllt mit einem hochwertigen Papierschutzeinband, stehen 133 Farbtöne im Fokus. Die Farbfibel bildet auf der rechten Seite großflächig den jeweiligen Farbton ab, während auf der linken Seite die entsprechende Geschichte erzählt wird.

Der Leser wird auf eine fabelhafte Reise in das Land der Farben entführt und erfährt Überraschendes und Neues. Es ist ein Buch, das immer und immer wieder Stück für Stück genossen werden kann. Vom Farbton „Schneeweiß“, der uns in eine friedliche Schneedecke hüllt bis hin zu „Falb“, einem Farbton von Braungrau, der für die Farbe von Wildkatzen verwendet wird oder auch der „Acqua di Parma“, ein Name eines Herstellers italienischer Duftwasser, das nach Veilchen riecht, erfahren wir kurze und doch aufschlussreiche Geheimnisse unserer Farbwelt. Es lädt zum Staunen und Träumen ein und erweitert das Wissen rund um einen Bereich, über den man sich im Alltag nicht unbedingt Gedanken macht. Es differenziert den thematischen Wortschatz und verknüpft die Farben mit winzigen Anekdoten, sodass das Gehirn Verbindungen herstellen kann, wodurch die Abspeicherung leichter gelingt.

Dieses wunderbare Buch ist für Kunstliebhaber und Menschen, die besondere und außergewöhnliche Bücher lieben und schätzen. Es ist qualitativ hochwertig und überzeugt auch inhaltlich durch die puristische, kunstvolle und pointierte Ausarbeitung.

Blick ins Buch

 

 

Ganz Mutige und Kreative könnten aus dem Buch einen Farbfächer oder Farbkarten für den pädagogischen Bereich erstellen. Mein Buchliebhaber-Herz lässt es allerdings nicht zu. Es ist als Buch einfach zu schön und wertvoll!

 

Fazit

Und wieder ein besonders außergewöhnliches und kunstvolles Buch zum Thema „Farben unserer Welt“, gewürzt mit aufschlussreichen Anekdoten!

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Bärbel Oftring und Jana Walczyk – Schau mal, eine Schnecke!

Rezension

Im langsamen Tempo führt das Sachbuch die jungen Leser an das Leben einer Schnirkelschnecke heran. Während der informative Text sich auf Fakten und gut verständliche Beschreibung fokussiert, verbergen sich hinter den jeweiligen weißen Klappen Zeichnungen, Illustrationen oder auch Beschriftungen zu zentralen Themen wie z.B. „Schneckenvielfalt“, „Schneckenkörper“, „Schneckenliebe“ oder „Schneckenhaus“.

Im Sachtext wird genau beschrieben wovon sich eine Schnecke ernährt und wie ihr Verhalten im Jahresverlauf aussieht. Spannende Fakten wie die Beschreibung des Essverhaltens mithilfe der Radula werden sehr anschaulich angegangen. Auch Empfehlungen zum Umgang mit Schnecken und genaue Berührungsgriffe werden weitergegeben. So überrascht es nicht, dass hinten im Buch ein Glasgefäß abgebildet ist, das dazu animiert Schnecken über einen längeren Zeitraum evtl. zu Hause oder auch im Klassenraum zu beobachten. Ein Schneckenrennen verspricht besonderen Spaß.

In diesem Sachbuch sind sicherlich Begrifflichkeiten und Informationen versteckt, die auch manch Erwachsener zuvor nicht wusste. Die Illustrationen von Jana Walczyk haben eine ruhige Wirkung und setzen gekonnt den Akzent auf das Wesentliche ohne mit Schnörkeleien zu verwirren.

Blick ins Buch

Fazit

Informatives Sachbuch mit spannenden Informationen

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Christoph Michel – Erste Experimente für kleine Forscher

Rezension

Über 30 Experimente für Kinder ab ca. 4 Jahren zu den Themen „Luft, Wasser, Schall und Licht“ wurden in diesem Buch zusammengetragen. Auf jeder Doppelseite wird ein Versuch vorgestellt. Neben der Angabe zu den benötigten Dingen, wird die Vorgehensweise Schritt-für-Schritt erläutert und mit passenden Bildern unterstützt.

Sehr sinnvoll ist der abschließende Gedanke, wo die entsprechenden Phänomene in der Umwelt entdeckt werden können. Die Übertragung der schwimmenden Zitrone auf die Schwimmflügel ist sehr einleuchtend, genauso wie die Benennung der Tatsache, dass in warmen Ländern die Häuser oft hell gestrichen werden, nachdem Experimente zu Weiß und Schwarz durchgeführt wurden.

Für Erwachsene wird unter der Fragestellung „Was passiert?“ die zu erwartende Beobachtung festgehalten. Es folgt bei „Warum ist das so?“ die Erklärung. Hierbei ist die Wortwahl recht einfach, sodass es Kindern auch leicht fällt den Inhalt nachzuvollziehen. Das benötigte Material ist vorwiegend schnell aufzutreiben bzw. befindet sich schon im Haushalt. Das erleichtert erheblich das Vorhaben überhaupt anzupacken.

Hier werden Kinder angeregt weiterzudenken und Naturphänomene, die ihnen vielleicht auch schon bekannt sind, zu hinterfragen. Das eigenständige Experimentieren ist auch für junge Kinder sehr wirkungsvoll. So beginnen die Zusammenhänge in ihrer Umwelt zu verstehen und in Beziehung zueinander zu setzen. Neben dem Spaßfaktor ist die Förderung der sprachlichen Fähigkeit bei der Formulierung der Vermutung und Beobachtung sehr wertvoll.

Blick ins Buch

Fazit

Anregung des naturwissenschaftlichen Denkens

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Marcus Würmli – Das Grundschullexikon

Rezension

Das Duden Grundschullexikon in der 4. Auflage beinhaltet 650 gut verständliche Lexikonartikel und dazu passend informative Fotografien oder Zeichnungen. Mit diesem Nachschlagewerk sind die wichtigsten Themen und Begrifflichkeiten des Grundschulwissens abgehandelt.

Wovon ernährt sich das Eichhörnchen? Wie funktioniert ein Wasserkreislauf? Wie sehen die Flaggen von europäischen Ländern aus? Was gehört zum verkehrssicheren Fahrrad? Welche Aufgaben hat ein Bürgermeister?

Die Stichwörter sind deutlich hervorgehoben, sodass die Suche nach einem Begriff erleichtert wird. In den Erklärungen gibt es weitere Verweise auf Suchbegriffe, die mit dem jeweiligen Thema zusammenhängen. Hier kann zur Vertiefung der Querverweis nachgelesen werden. Die Texte sind für Grundschüler im 3. und 4. Schuljahr gut verständlich. Die Informationen sind kompakt und vergleichsweise reduziert dargestellt. Sehr praktisch sind die integrierten Sonderseiten mit einer Zeitleiste von „früher und heute“ zu bestimmten Themenbereichen wie z.B. „Medien, Geld, Schule oder Haus“. Im hinteren Teil zu „Schule kompakt“ befinden sich Informationen zu Wissenswertem der einzelnen Schulfächer. Doppelseiten zu ersten Sätzen auf Englisch, den Grundrechenarten oder wirbellosen Tieren bieten spannende Fakten.

Auch wenn das Recherchieren bei den gängigen Kindersuchmaschinen regelmäßig im Unterricht Anwendung findet, so nimmt das Hochfahren der Rechner und der Prozess des Log-ins einige Zeit in Anspruch. Oft werden Schülerinnen und Schüler in Lehrwerken oder Karteien mit Suchaufträgen konfrontiert, die das vertiefende Nachschlagen erfordern. Dieses Grundschullexikon ist breit aufgestellt und bietet eine Menge an Informationen, die man einfach schneller zur Hand hat. So entdeckte ich einige Kinder bei der Arbeit an der „lieber lesen-Kartei“ wie sie selbstständig im Grundschullexikon nach dem Begriff „Käfer“ suchten, um anschließend eine Zeichnung des Insektes anzufertigen. Hier halfen ihnen die farbigen Abbildungen im Nachschlagewerk. Das dürfte in keinem Klassenraum fehlen. Auch im häuslichen Rahmen kann es zur Vorbereitung von Referaten genutzt werden. Damit wird der Wissensdurst nicht gestillt, sondern noch weiter geweckt.

Blick ins Buch

Fazit

Für Grundschulkinder sehr kompakt, informativ und leicht verständlich.

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Corinna Kegel – Die fabelhafte Welt der Hochsensiblen und Hochbegabten

Rezension

Ursprünglich war das Buch dafür gedacht mehr Einblick in die Gefühlswelt von Hochbegabung zu erlangen, um hochbegabte Kinder in meinem Arbeitsumfeld besser verstehen und angemessener auf sie eingehen zu können.

Dieses Sachbuch entpuppte sich jedoch als vielmehr. Auch wenn es nicht auf Kinder spezialisiert ist, so greift es grundlegende Gedankenwelten auf und beim Lesen eröffnen sich einem komplett neue Welten. Corinna Kegel schildert in vielen Fallbeispielen gewitzt und motivierend den Reichtum und aber auch die Fallen von Hochsensibilität und Hochbegabung.

Die Zeilen verleiten zum Innehalten, Reflektieren, Traurigsein und aber auch zum Aufbruch, zur Veränderung. Die Autorin, die selbst als Coach arbeitet, zeigt  die überaus besonderen Wahrnehmungsstrukturen, Verhaltens- und Denkweisen von hochsensiblen und/oder hochbegabten Menschen auf. Detaillierte Erläuterungen geben einen guten Überblick über deren „Andersartigkeit“ und ihre speziellen „Denkstrukturen“. Die Empfindungen und all die emotionalen Facetten sind breit aufgefächert und nachvollziehbar erklärt. Es lehrt die Begabungen besser anzunehmen und sie zum eigenen Vorteil und zum Vorteil anderer bewusster einzusetzen.

Blick ins Buch

Ich fühle mich wie ein Schmetterling. Zart, berührungsempfindlich, mit allen Sinnen nach außen gerichtet. Ich brauche die Freiheit, zu kommen und zu gehen, wie es meinem Bedürfnis entspricht. Wenn ich in meiner Zeit Vertrauen gewinnen kann, wenn ich mich langsam nähern kann, überprüfen, ob sich alles sicher und richtig anfühlt, wenn ich meinem Tempo folgen kann und auf meine Bedürfnisse hören, dann kann ich mich irgendwann auch vertrauensvoll niederlassen und meine schönen, zarten Flügel ausbreiten. Wenn der andere versucht, nach mir zu greifen, bin ich sofort weg.

Fazit

Die Komplexität der Gefühlswelt einfach erklärt.

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Stefan Lemke und Birgit Neumann – Riesen-Weltatlas

Rezension

Der Riesen-Weltatlas macht seinem Namen alle Ehre – stolze 40 x 60 cm bringt es auf. Die 5 Doppelseiten sind sehr stabil und halten auch das kindliche Herumklettern aus. Zunächst wird die Welt mit all ihren Kontinenten und Ozeanen als Ganzes betrachtet. Die Windrose und der Äquator sind passend integriert. Der beigefügte Text gibt lehrreiche und leicht verständliche Informationen zu den Polen und der Bewegung der Erdkugel im Verlauf des Jahres.

Nach und nach werden die einzelnen Kontinente genauer vorgestellt. Hierbei sind die Ländergrenzen durch rot-gepunktete Linien hervorgehoben. Auch die Hauptstadt ist zu jedem Land durch einen roten Punkt gekennzeichnet. Weitere Städte sind nicht abgebildet. Die wichtigsten Flüsse, wie z.B. der Rhein oder die Donau sind integriert. Stefan Lemke hat in den farbenfrohen Illustrationen typische Erzeugnisse des Landes oder bekannte Spezialitäten ergänzt. Auf der Weltkarte sind den Kontinenten ausschließlich Tiere zugeordnet. In der Antarktis schwimmen See-Elefanten und Pinguine, in der Arktis befinden sich Eisbären und Deutschland wird mit Störchen assoziiert. Besonders für Grundschulkinder ist dies eine anschauliche und informative Vermittlung der Landkartenkunde.

Blick ins Buch

Fazit

Viel zu entdecken – anschaulich – informativ!

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Jochen Hering – Kinder brauchen Bilderbücher: Erzählförderung in Kita und Grundschule

Bilderbücher bergen viele Chancen hinsichtlich der Vermittlung von Weltwissen und  Sprachförderung von Kindern. Dieses Buch zeigt wie man möglichst viel aus den Büchern herausholen kann. Es stellt das Medium Bilderbuch erzählend-anschaulich und systematisch-fachlich vor.

Jochen Hering widmet sich zunächst der „Kunst des Erzählens“ und betont die große Gewichtigkeit dieser Fertigkeit. Das innere Lexikon wird genauso aktiviert wie die Spontanität, die Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen, Höhepunkt voller Intensität einzubauen und Geschichten durch die Augen der anderen zu sehen. Hier werden durch die Komplexität viele unterschiedliche Fähigkeiten gefördert. Bei der theoretischen Darstellung der Erzählstruktur im Bilderbuch bedient sich der Autor zahlreicher, auch aktueller Beispiele.

Besonders gelungen ist die Zusammenstellung der Qualitätskriterien für ein „gutes Bilderbuch“, damit die Bilderbuchauswahl auf Zustimmung der Kleinen stößt. Die Beachtung der Vorlieben der Adressaten spielt natürlich auch eine große Rolle. Anschließend werden als Rahmen und Grundlage für die praktische Arbeit mit Kindern Prinzipien der Erzählförderung anhand einer Projektarbeit in der Kita dargestellt. Hier werden explizite Erzählkarten gezeigt, die dabei helfen sein Lieblingsbuch vorzustellen. Das Juwel ist wohl das letzte Praxiskapitel. Hier finden sich 9 konkrete, aufeinander aufbauende Arbeitsideen. Neben Bildimpulsen zu freiem Erzählen, steigt der Anspruch der Aufgaben bis hin zur theatralen Arbeit mit Kettengeschichten. Untermalt werden die Vorschläge stets mit passenden Bilderbuchvorschlägen, die Lust darauf machen, das Meiste  aus der Geschichte herauszuholen!

Erzählförderung im Anfangsunterricht – Instrument gegen Spracharmut bei Kindern

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Florence Guiraud – 40 Tiere zum Aufklappen & Entdecken

40 Tiere zum Aufklappen & Entdecken

Wie schwer ist ein Straußenei? Welchen Zweck erfüllt die schwarze Haut von Eisbären? Ernähren sich Fledermäuse tatsächlich vom Blut anderer Tiere? Diesen und vielen anderen Fragen geht dieses Sachbuch auf den Grund. Die filigranen Illustrationen, die stets auf einem bunten Hintergrund ohne viel Schnick-Schnack präsentiert werden, sind ein Highlight dieses Werkes. Nach dem Umklappen entdeckt man das Skelett des Tieres und einige Informationen zum Aufbau des Körpers, zur Anzahl der einzelnen Gliedmaßen und zum Nutzen der entsprechenden Körperteile.

Die Informationsseiten sind nicht mit einem Lexikon-Eintrag zu vergleichen. Sie sagen mir sogar mehr zu, denn sie konzentrieren sich auf sogenannte „Fun Facts“. Spannende und äußerst interessante Dinge über das Tier werden in wenigen Worten zusammen gefasst und lassen Kinder staunen. Trotzdem fehlen die grundlegenden Angaben zur Ordnung, Alter, Durchschnittsgröße und Verbreitung nicht. Auch Redewendungen, Sprüche und Kuriositäten finden hier Platz. Unter der Rubrik „Wer bist du?“ findet sich ein kurzer Sachtext  mit den wichtigsten Informationen rund um das Tier. Unter den insgesamt 40 Tieren sind Heimtiere, wie Katze, Hund, Schildkröte, Pferd, Kaninchen, Hahn aber auch wilde Tiere wie Ara, Katta, Blauwal, Elefant, Giraffe, Dromedar, Eisbär,  Koala, Känguru und viele andere.

40 Tiere zum Aufklappen und Entdecken

Ansprechend gestaltetes Sachbuch mit vielen spannenden Informationen rund um die Tierwelt mit dem Bonbon der Abbildung des Skeletts.

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Antony Penrose – Als Miró die Tiere neu erfand

Als Miró die Tiere neu erfand - Kunst Grundschule

Die Eltern des Autors waren mit dem Künstler Joan Miró befreundet. Oft verbrachte er einige Tage auf dem Hof seiner Freunde, wo ihn der kleine Tony kennen lernte. Der bekannte Künstler wird in diesem Sachbuch „Als Miró die Tiere neu erfand“ aus der Sicht des kleinen Jungen beschrieben. So ist ein ungewöhnliches Porträt entstanden, mit privaten Einblicken von intimen Momenten. Fotografien aus dem Familienalbum zeigen den bekannten Künstler in entspannten Momenten unter Freunden. Der Eintrag im Gästebuch ist unverkennbar Mirós Handschrift.

Dem Jungen fiel schon bald auf, dass Miró seine Umwelt ganz genau beobachtete, vor allem die Tiere auf dem Hof. Auch Zoobesuche unternahmen die befreundeten Familien, wo Miró sich ebenfalls inspirieren ließ. Hier und da finden sich miró-ähnliche Tiere, gemalt von Kindern, im Buch wider. Mal ist eine Bleistiftskizze, mal ein doppelseitiges Gemälde. Die Kinderkunst wird mit den Werken des großen Künstlers gleich gestellt. Gleichzeitig betont Tony, dass Miró stets die Augen offen hielt und mit der Neugierde und Unverfänglichkeit eines Kindes malte.

Joan Miró Surrealismus

Intime Einblicke in das Privatleben eines Künstlers.

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