Christina Salem – FinkenTrainer Grammatik

Rezension

Der FinkenTrainer bietet 185 doppelseitig bedruckte Aufgabenkarten zu unterschiedlichen Grammatik-Themen, die von den Schülerinnen und Schülern selbstständig bearbeitet werden können. Folgende sprachliche Phänomene werden angerissen:

  • Nomen (Plural)
  • Nomen (Genus)
  • Nomen (Kasus)
  • Personalpronomen und Possessivpronomen
  • Verben im Präsens
  • Verben im Perfekt und Präteritum
  • Adjektive
  • Präpositionen

Für die Bearbeitung der Aufgabenkarten werden Einstecktaschen benötigt. Im Lieferumfang befinden sich insgesamt 9 Taschen, wobei die Karten ausschließlich mit  der entsprechenden Farbe des Täschchens bearbeitet werden können. Damit geht einher, dass für eine Klasse mindestens zwei Sets an zusätzlichen Einstecktaschen bestellt werden müssen. Diese verdecken vorerst die richtige Antwort und erst nach dem Hochschieben, wird das richtige Ergebnis gelüftet. Nach der Erprobung im Deutschförderunterricht meldeten die Kinder zurück, dass sie es als sinnvoll erachten, dass man nicht gleich geneigt ist herüber zu linsen, sondern tatsächlich erst für sich überlegen muss. Da die Rückmeldung unmittelbar erfolgt und nicht erst nach dem Bearbeiten der ganzen Seite, bleibt es besser „im Kopf hängen“, so die Einschätzung der Kinder.

Während die Bereiche „Nomen“ und „Präpositionen“ sehr gut auch im DAZ-Unterricht bearbeitet werden können, unterliegt das Themengebiet „Verben“ wiederkehrenden, automatisierenden Übungen. Immer wieder erlebe ich, dass Verben im Präteritum schon fast wie „Vokabeln“ gelernt werden müssen, weil sie im häuslichen Rahmen augenscheinlich selten gebraucht werden.

Die Aufgabenkarten sind nach drei Schwierigkeitsstufen differenziert. So können Kinder sich selbst gut einschätzen und nach basalen Übungen sich auch an metasprachliche Aufgaben heran wagen, um sich als Grammatikprofi zu beweisen. In der Praxis erwies sich das Einordnen der benutzten Karten als recht schwierig. Die Beschriftung der Karten in „A“ (=Vorderseite) und „B“ (=Rückseite) war für viele Kinder verwirrend, sodass letztendlich die Karten einfach hinter die entsprechende Abtrennung gelegt wurden. Auch in einer Kleingruppe reichte ein Set an Einsteckkarten nicht aus, sodass Wartezeiten aufkamen oder „Tausch-Diskussionen“, die wertvolle Übungszeit raubten. Nach der Einführung werden die Karten von den Kindern vor allem in der Freiarbeit gern genutzt, da es ein etwas anderes Übungsformat darstellt und mit Handlung verbunden ist.

Positiv ist die Möglichkeit als Lehrkraft für die eigene Lerngruppe individualisierte Karten zu erstellen. Dafür bietet der Finken Verlag Vorlagen zum Download an. Auch ein Dokumentationsbogen findet sich auf der Website.

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Fazit

Abwechslungsreiches Übungsformat

 

(Bitte beachten: Die Finken-Materialien sind nicht im Handel, sondern nur direkt beim Verlag erhältlich.)

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Edelgard Moers – Sachunterricht mit Erstklässlern

Rezension

Der Sachunterricht mit Erstklässlern ist aufgrund der kaum vorhandenen Schreiberfahrungen oft handlungsorientiert ausgelegt. Auch wenn es in den nächsten Schuljahren ein ganzheitlich beanspruchender, schüleraktiver Unterricht bleibt, so sieht man sich vor einigen Herausforderungen gestellt.

Mit diesem Band erhält man keinesfalls überfrachtete Kopiervorlagen, die nur so vor Handlungsanweisungen strotzen, sondern Schritt-für-Schritt sinnvoll aufgebaute Formate und Themenbereiche. Die Arbeitsblätter sind ansprechend und glücklicherweise reduziert gestaltet. Trotzdem ist genug Raum für „natürliche Differenzierung“ gegeben.

Besonders gelungen ist die Zusammenstellung der Themen, die sich zunächst am  neuen System „Schule“ orientieren. Es geht mit dem neuen Lernort und allen Beteiligten los. Neben der Erkundung des Schulgebäudes, dreht es sich um den Schulweg, die richtige Kleidung in dunklen Jahreszeiten, die Schulregeln und das freundliche und hilfsbereite Miteinander. Sofern die Basis gegeben ist, werden Themenbereiche aus dem kultur- und naturbezogenen Lernen betrachtet: der Apfel, Advent und Weihnachten, Tageszeiten, Wochentage, Monate, Jahreszeiten, die Tulpe, Körperpflege und Hygiene.

Wimmelbilder stehen für vielfältige Einsätze bereit, sei es als Erzählanlass oder zum Ausmalen als Festigungsmöglichkeit. Des Weiteren finden sich hier Mini-Büchlein, Stabpuppen, Brettspiele oder Leporellos wieder. Hilfreich ist die Empfehlung zum Einsatz von Piktogrammen als Arbeitsanweisung. Hier fehlt mir lediglich eine Illustration zum „Einheften“, eine für Kinder oft nicht zu unterschätzende Aufgabe, der reichlich Zeit eingeräumt werden muss. Insgesamt ist eine äußerst hilfreiche Zusammenstellung, die einen hohen Einsatz in der Unterrichtspraxis verspricht, da sie so breit aufgestellt ist.

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Fazit

Nützliches und praxisorientiertes Material zu kindgerechten Themen

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Creative Teaching Press Inc. – 80 Bild-Impulse zu 11 Lebenszyklen

Rezension

Kinder werden ständig mit spannenden Lebens- und Entwicklungszyklen konfrontiert, sei es in der Tier- oder Pflanzenwelt. So erleben sie nicht nur in der Natur ständigen Wandel, sondern entwickeln auch sich selbst und nehmen hier Veränderungen wahr. Zur Verdeutlichung dieses Kreislaufs, der sich vor allen bei Tieren nur sehr schwer beobachten lässt, dienen diese farbigen 80 Bild-Impulse zu den folgenden 11 Lebenszyklen:

  • Marienkäfer
  • Schmetterling
  • Frosch
  • Huhn
  • Bohne
  • Sonnenblume
  • Pferd
  • Ahornbaum
  • Schlange
  • Fisch
  • Kolibri

Die meisten Themen orientieren sich an der kindlichen Lebens- und Interessenswelt und lassen sich sehr gut im Kindergarten oder in der Grundschule aufgreifen. Allen Themen vorangestellt ist eine Übersichtskarte, die die richtige Zuordnung mit Pfeilelementen verdeutlicht. Auf der Rückseite der jeweiligen Abbildungen findet sich eine kurze Beschreibung  der Entwicklungsphase. Zudem gibt es einen grauen Kasten, der die Schlüsselwörter enthält und besonders für DAZ-Kinder hilfreich ist, um den Inhalt in eigenen Worten zu wiederholen oder das Wichtigste auf einen Blick vor Augen zu haben.

Der Einsatz ist fächerübergreifend denkbar und wird wohl die meiste Verwendung im Sachunterricht finden. Auch wenn die Sonnenblume prima im Kunstinterricht bei der Themeneinheit zu Vincent van Goghs „Zwölf Sonnenblumen“ eingebunden werden kann. Denkbar ist es die Karten als Erzähl- oder Schreibimpulse zu nutzen, sie von den Kindern sortieren zu lassen oder als Hilfe für Forscheraufträge freizugeben. Die Fotografien sind klar, detailgetreu, lassen sich eindeutig sortieren und zeigen die wichtigsten Phasen. Der Sachtext ist nicht überfrachtet, gibt die wichtigsten Informationen wieder und bindet sinnvolle Fachbegriffe ein.

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Fazit

Lohnenswerte Investition für visuelle Lerntypen!

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Bernd Wehren – Post von Pi

 

Rezension

Erst kürzlich sorgten wieder Studien zu Rechtschreibmethoden für Aufsehen. So war eines der zentralen Ergebnisse, dass Schüler, die nach der Fibelmethode lernen, deutlich weniger Rechtschreibfehler machen. Seit Jahren arbeite ich persönlich nach der Silbenmethode und habe bisher kein Lehrwerk kennen gelernt, das auf jedem Kompetenzbereich vollkommen ist. Immer muss man als Lehrkraft zufüttern, sei es im „Lesen“, „Rechtschreiben“ oder „freien Schreiben“.

Post von Pi“ aus dem Dieck Verlag bietet Geschichten rund um ein Marsmännchen in drei Differenzierungsstufen an. Das Material kann Grundlage für den Buchstabenerwerb oder nach Abschluss eines Buchstabenlehrgangs eingesetzt werden. Beiliegend findet sich eine Anlauttabelle für die Schülerhand, die beim Schreiben helfen soll. Auf jeder Seite ist außerdem ein Vorlesetext abgedruckt, der den roten Faden bildet.

Der Einsatz dieses Materials ist wohl am ehesten in der Wochenplanarbeit bzw. Rechtschreibwerkstatt denkbar. Schulen, die sehr offen arbeiten werden sich über die dreistufige Differenzierung freuen. Auch für Lehrkräfte  ist es eine große Hilfe, um dem individuellen Entwicklungsstand der Kinder gerecht zu werden. Unglücklich ist jedoch, dass die Lineatur nicht der 1. und auch nicht der 2. Klasse passend gestaltet wurde. Es finden sich einfache Linien wieder, die im 4. Schuljahr angebracht sind. Auch die Gestaltung der Zeichnungen dürfte etwas ansprechender ausfallen. Oft sind hier einfache Strichmännchen anzutreffen. Der Einsatz einzelner Arbeitsblätter ohne die Einbindung der fortlaufenden Geschichte ist nur schwer vorstellbar.

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Fazit

In der Wochenplanarbeit denkbar – attraktivere Umsetzung wünschenswert

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BildÖffner 2: Bildnerisches Gestalten – Mittelstufe

 

Rezension

BildÖffner 1 habe ich bereits vor geraumer Zeit als meine Entdeckung des Jahres 2016 für den Kunstunterricht erklärt. BildÖffner 2 konzentriert sich auf die Mittelstufe und zeigt herausfordernde Unterrichtseinheiten, die weiterhin den Fokus auf spannend-spielerische Aufgabenformate haben.

Auch dieses Werk beeindruckt durch ein übersichtliches Layout und eine kompetente Ausarbeitung nach Unterrichtseinheiten. Kunststudierte werden schnell ihre Anerkennung dem Band zollen und auch Referendare mit dem Fach Kunst diese fachkundige Goldgrube nicht mehr missen wollen.

Im Inhaltsverzeichnis sind die Einheiten Themenkreisen (Mensch, Farbe und Form, Landschaft, Schrift, Werkbetrachtung Tier etc.) und Verfahren (Grafische, Druckgrafische, Räumlich-plastische, Collage etc.) zugeordnet. Die Einteilung jeder Unterrichtseinheit ist sehr durchdacht, aber auch äußerst übersichtlich und daher sehr praktikabel und erleichtert zudem das Zurechtfinden ungemein. Zu jeder der 45 Unterrichtseinheiten werden folgende Einteilungsschritte zugeordnet: Einleitung, Begründung, Lernziele (äußerst wertvoll für den Unterrichtsentwurf), Hintergrundinformationen (wertvoll für die Lehrkraft, vor allem wenn sie fachfremd unterrichtet), Aufgabenstellung, Einstieg, Prozess und Reflexion. Im Ausblick finden sich weitere Abwandlungen oder alternative Arbeiten, aus denen weitere Ideen geschöpft werden können.

Das Autorenteam hat hier erneut geballtes und fundiertes Wissen zusammengetragen. Man nimmt sich Zeit für Einstiege und bietet Ideen zu Gedichten, macht Vorschläge für Bilderbücher und ist sich der gelungenen Hinführung sehr bewusst. Wenn man hier die Kinder zu packen weiß, wird der Prozess auch erfolgreich, begleitet vom motivierten Tragen, verlaufen. In den Reflexionsphasen stehen Gespräche, Präsentationen, Würdigungen aber auch das kritische Begutachten im Fokus. Bei den Hintergrundinformationen habe ich genau das vorliegen, was ich bei vielen anderen Werken vermisse und zwar Hinweise zu Künstlern, Hinführungen, die motivieren sich mit der „Sache“ genauer auseinanderzusetzen oder anregende und zum Thema passende Kunstwerke bzw. Fotografien. Hier ist alles da. Das i-Tüpfelchen sind die farbigen Fotografien aus der Praxis, Kunstwerke der Kinder, auch Bilder aus dem Entstehungsprozess oder die anregende Gestaltung der Kreismitte.

Thematisch finden sich hier Vorschläge zu „Dörfern im Winter“, „Ein Herbstbilddiktat“, „Blatt als Druckstock“, „Schwarz wie Tusche“, „Schmetterlinge am Fenster“ uvm. Diese Bände gehören in eine gut ausgestattete Lehrerbibliothek und erweisen sich als eine gute Investition. Diese Werke müssen hinaus in die Lehrerhände, um Kinder in den Genuss eines kompetenten Kunstunterrichts kommen zu lassen.

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Fazit

Bereichernder Ideenpool für einen kompetenten Kunstunterricht

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Dominique Lurz und Barbara Scherrer – Bauen und Konstruieren

Rezension

Diese Werkstatt für den Sachunterricht ist dem Lernbereich „Technik“ zuzuordnen und orientiert sich im kompakten Umfang auf die wichtigsten Themengebiete rund um „Türme“, „Mauern“, „Brücken“, „Räderfahrzeuge“, „Kugelbahnen“, „Baupläne“ und „Werkzeuge“. Aufgrund der Bandbreite der behandelten Themen sind sie auf das Wesentliche reduziert, sodass nur die Kernpunkte mit den Schülerinnen und Schülern behandelt werden.

Hier finden sich vordergründig offene und handlungsorientierte Aufgabenformate, bei denen viel ausprobiert und erforscht werden kann. Allgemeine Informationen zu bekannten Türmen und Brücken können als Infoblätter laminiert und ausgelegt werden. Viele Aufgaben ermöglichen Partner- oder Gruppenarbeit. Bei den Problemstellungen sind besonders die Reflexionsfragen gelungen. Hier werden Kinder dazu bewegt über die einzelnen Schritte nachzudenken und zu versprachlichen wie ihnen z.B. beim Bauen ergangen ist, ob alles sofort geklappt hat etc. Das sind tolle Gedankenanstöße! Die Planung kommt ebenfalls nicht zu kurz, sodass nach der gemeinsamen Absprache erst skizziert und gezeichnet werden muss. Die Idee“Spaghetti-Brücken“ zu bauen fand großen Anklang und brachte erstaunliche Ergebnisse hervor. Das Ausprobieren lohnt sich!

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Fazit

Komprimierte Angebote zum Lernbereich „Technik“.

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Anita van Saan – GEOlino Experimente mit Licht & Luft und Kraft & Elektrizität

Rezension

In jeder dieser Experimenten-Box verbergen sich 25 Versuche zu den naturwissenschaftlichen Themen „Licht und Luft“ bzw. „Kraft und Elektrizität“. Hier werden recht einfach umsetzbare Experimente wie z.B. „Flaschengeist“, „Ballonrakete“ oder „Elastisches Ei“ präsentiert. Auch die „Murmelachterbahn“ oder die „Magnetische Nadel“ findet hier Erwähnung. Die Versuche sind breitgefächert und stupsen die Kinder in jegliche Richtungen an, um das Phänomen verstehen zu können.

Neben dem Material ist die zeitliche Angabe zur Durchführung des Experiments angegeben. Es folgen daraufhin Schritt-für-Schritt-Beschreibungen, wobei eine Illustration den Aufbau verdeutlicht. Hilfreich ist die Fragestellung „Was wird passieren?“, wo die zu erwartenden Ergebnisse zusammengefasst sind. Die Erklärung unter dem Abschnitt „Warum denn das?“ zeigt Hintergrundinformationen zum beobachtenden Vorgang auf. Als Fundgrube sind die Boxen ganz gut geeignet.

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Fazit

Naturphänomene unter der Lupe

                                                                        

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Doreen Blumhagen – So übe ich meine Lernwörter

Das regelmäßige Training von Rechtschreibwörtern gehört zum festen Bestandteil des Rechtschreibunterrichts. In dieser Kartei finden sich 58 Übungsangebote, um die Lernwörter möglichst vielfältig und doch effektiv zu üben. Die meisten Angebote lassen sich ohne zusätzliches Material bewerkstelligen. Ratsam wäre allerdings Würfel, Kreisel, Dose für ein Dosendiktat oder Muggelsteine beizulegen.

Zur besseren Orientierung sind die Karten farblich gekennzeichnet: grüne Karten (Abschreibübungen), blaue Karten (Wortschatzübungen), gelbe Karten (Grammatikübungen), rote Karten (Speicherungsübungen). Die Sternsymbole zeigen die Schwierigkeitsstufe an, sodass Kinder sich entsprechend ihren Fähigkeiten selbst einschätzen können. Auch die Sozialform kann je nach Übungsangebot variieren, dies ist durch die Anzahl der Köpfe zu erkennen.

Die einzelnen DIN-A5 Karten sind nicht überladen. Die Aufgabenstellungen sind klar und verständlich formuliert. Eine kleine Zeichnung macht es optisch ansprechend. Sehr wertvoll ist vor allem die beispielhafte Darstellung der Aufgabe, dies ist in erster Linie für meine DAZ-Kinder von großer Hilfe.

Die Schülerinnen und Schüler aus meiner Klasse lieben Karteien. Hierbei ist oft Differenzierung gegeben, sie lernen sich selbst einzuschätzen und genießen die Bewegung zwischen den Schreibvorgängen. Dabei lege ich nie alle Übungskarten aus, sondern suche je nach Leistungsstand passende Karten heraus. Manchmal integriere ich es in den Wochenplan, manchmal auch in die Freiarbeit. In den Deutsch-Förderstunden kommt es manchmal vor, dass daraus ein Stationenlernen gestaltet wird. Dann wandern die Kinder von Tisch zu Tisch und erledigen die dort ausgebreiteten Angebote. Die Auswahl der Übungen ist sehr gelungen, auch die Unterteilung überzeugt. Besonders der Wortschatz- (Reizwort-Geschichte, Wörter erklären etc.) und Speicherungsteil (Rückenschreiben, Lippenlesen etc.) hat mich auf neue Ideen gebracht und macht den Schülerinnen und Schülern großen Spaß.

Abwechslungsreiche Angebote in einem übersichtlichen und ansprechenden Format.

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Jochen Hering – Kinder brauchen Bilderbücher: Erzählförderung in Kita und Grundschule

Bilderbücher bergen viele Chancen hinsichtlich der Vermittlung von Weltwissen und  Sprachförderung von Kindern. Dieses Buch zeigt wie man möglichst viel aus den Büchern herausholen kann. Es stellt das Medium Bilderbuch erzählend-anschaulich und systematisch-fachlich vor.

Jochen Hering widmet sich zunächst der „Kunst des Erzählens“ und betont die große Gewichtigkeit dieser Fertigkeit. Das innere Lexikon wird genauso aktiviert wie die Spontanität, die Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen, Höhepunkt voller Intensität einzubauen und Geschichten durch die Augen der anderen zu sehen. Hier werden durch die Komplexität viele unterschiedliche Fähigkeiten gefördert. Bei der theoretischen Darstellung der Erzählstruktur im Bilderbuch bedient sich der Autor zahlreicher, auch aktueller Beispiele.

Besonders gelungen ist die Zusammenstellung der Qualitätskriterien für ein „gutes Bilderbuch“, damit die Bilderbuchauswahl auf Zustimmung der Kleinen stößt. Die Beachtung der Vorlieben der Adressaten spielt natürlich auch eine große Rolle. Anschließend werden als Rahmen und Grundlage für die praktische Arbeit mit Kindern Prinzipien der Erzählförderung anhand einer Projektarbeit in der Kita dargestellt. Hier werden explizite Erzählkarten gezeigt, die dabei helfen sein Lieblingsbuch vorzustellen. Das Juwel ist wohl das letzte Praxiskapitel. Hier finden sich 9 konkrete, aufeinander aufbauende Arbeitsideen. Neben Bildimpulsen zu freiem Erzählen, steigt der Anspruch der Aufgaben bis hin zur theatralen Arbeit mit Kettengeschichten. Untermalt werden die Vorschläge stets mit passenden Bilderbuchvorschlägen, die Lust darauf machen, das Meiste  aus der Geschichte herauszuholen!

Erzählförderung im Anfangsunterricht – Instrument gegen Spracharmut bei Kindern

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Claudia Scholl – Inselwelt und Ritterburg

Claudia Scholl präsentiert in diesem Buch ansprechende Beispiele für Spielwelten aus Pappe auf einem Quadratmeter. Die Vorschläge sind gut umsetzbar und alles was man dafür braucht ist Pappe und Alltagsgegenstände, die nicht viel Geld kosten. Manche Spielwelten lassen sich ein- und wieder ausklappen, mit Farbe ausmalen, beschriften oder zurecht schneiden. Die Kunstobjekte wurden sehr kreativ und inspirierend von Anita Back fotografisch eingefangen.

Das Schöne daran ist, dass es keine „perfekten“ Beispiele sind, sondern von Kindern angefertigte Exemplare mit Macken und Fehlern. Sie scheinen vor Kreativität und Einfallsreichtum zu strotzen. Die Ergebnisse sind oft auf einer Doppelseite großformatig dargestellt. Darauffolgend erscheint die Angabe zum benötigten Werkzeug, zur Vorgehensweise, wobei hier auch noch einzelne Zeichnungen die jeweiligen Schritte unterstützen.

Die Lust am Selbermachen wird schon beim Betrachten geweckt. Die Bandbreite der Objekte ist groß. Hier finden sich Tischkicker, Städte, Kaktus-Garderoben, Zukunftshäuser, Trauminseln, Kiosk-Stände, Zoo-Boxen, Berglandschaften, Geschäfte und vieles mehr. Viele Vorschläge können in der Schule oder Aula als Ausstellungsstücke zur Verschönerung des Schulgebäudes umgesetzt werden. Auch auf Kindergeburtstagen wird die eine oder andere Aktivität sicherlich viele Kinder begeistern.

Anregende und praktikable Vorschläge im modernen Gewand fotografisch eingefangen.

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