Aline Kurt – Lebensraum Wiese und Hecke: Klasse 1./2.

In diesem Band sind zwei Unterrichtseinheiten vereint: Ab durch die Hecke – und auf die Wiese! Neben Stundenverläufen mit Impulsfragen und formulierten Lernzielen, sind hier fertige Arbeitsblätter und Bildvorlagen zu finden. Der größte Pluspunkt ist wohl die beigelegte CD-ROM, die alle Arbeitsmaterialien als PDF- und bearbeitete Word-Dateien enthält. So kann ich als Lehrkraft die Schwierigkeitsstufen in Bezug auf Aufgabenformulierung oder Lesetext an meine Lerngruppe anpassen oder die Bilder zu den Wiesenpflanzen entsprechend in selbst gestaltetes Material integrieren.

Besonders gelungen ist hier das Layout. Es ist ansprechend gestaltet, nicht überladen und hat eine sinnvolle Anordnung der verschiedenen Elemente. Die Stundenverläufe sind vor allem für Referendare oder Fachfremde hilfreich. Die Impulse bezüglich „Einstieg“ und „Abschluss“ bieten einen guten Rahmen für eine runde Unterrichtseinheit. Hier finden sich auch Vorlesegeschichten zum Thema „Verhalten auf der Wiese“, Vorlesetexte zu „Hummeln“, „Marienkäfern“, „Ameisen“ und „Feldmäusen“ oder eine Rückengeschichte „Komm mit in die Hecke“, um die Einstiege abwechslungsreicher und motivierender zu gestalten.

Die meisten Bausteine sind eher ab der 2. Klasse zu gebrauchen, auch wenn für Nicht-Leser und leseschwache SchülerInnen Alternativen erwähnt werden, wie z.B. das Vorlesen der Aufgabenstellung. Die Einbindung der kooperativen Lernformen wie z.B. die Placemat-Vorlage ist positiv zu erwähnen. Auch die differenzierten Lesetexte zu den unterschiedlichen Wiesenbewohnern für die jeweiligen Gruppen sind ebenfalls sehr gelungen. In abgeänderter Form führe ich es als Lesekonferenz durch.

Sehr gelungene Unterrichtseinheiten mit der Möglichkeit das Unterrichtsmaterial anzupassen.

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Gabriele Schickel – Themenheft Wiese 1./2. Klasse

Die Wiese als bedrohter Lebensraum ist für uns an einer Grundschule mitten in der Stadt thematisch allgegenwärtig. Trotzdem oder vielleicht auch deswegen ist unser Anliegen den Kindern die „Mitgeschöpfe“ ihres Daseins am Beispiel des Lebensraums Wiese verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Eine Wiesenblume ist schließlich nicht einfach nur eine Blume, sondern sie ist Teil eines komplexen Gebildes. Sie führt zur Biene und zum Schmetterling, zur Sonne und zum Regen, zu den Jahreszeiten, zu Tieren, die sie verspeisen. Die Samen verteilen sich und führen zur Verbreitung oder werden durch andere Umwelteingriffe davon abgehalten. Und da wir keine Möglichkeit haben die Wiese fußläufig zu erreichen, haben wir Wiesenblumen zu uns in den Klassenraum geholt und sie gemeinsam in Töpfe gepflanzt.

Dieses Themenheft behandelt verschiedene Wiesenarten und ihre Veränderung im Laufe des Jahres. Verschiedene Wiesenblumen wie z.B. Margerite, Klee, Löwenzahn oder die Glockenblumen werden genauer betrachtet. Die Verwandlung des Löwenzahns findet besondere Erwähnung. Aber auch Tiere auf der Wiese sind ein weiterer Schwerpunkt und ihr Vorkommen in den jeweiligen Stockwerken der Wiese. Auch mit dem Umwelt- und  Naturschutz wird sich auseinandergesetzt.

Die Kopiervorlagen eignen sich vordergründig für eine 2. Klasse, da viele Aufgabenformate erlesen werden müssen. Grundsätzlich könnte das Layout eine ruhigere und übersichtlichere Note vertragen. Einzelne Aufgaben können aber auch schon von Erstklässlern bewältigt werden, wenn es z.B. darum geht Puzzleteile auszuschneiden und richtig zusammenzusetzen oder Wiesenblumen originalgetreu auszumalen. Hier finden sich genügend Aufgaben für eine Werkstatt, auch für jahrgangsübergreifende Lerngruppen. Die beiden Lernzielkontrollen „Was hast du behalten?“ für die Klassenstufen 1. und 2. können als Selbsteinschätzung bezüglich des Lernzuwachses dienen.

Vielfältige Angebote für eine Werkstatt oder ein Projekt zum Lebensraum „Wiese“.

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Eva Sixt – Das Eichhörnchenjahr

Im Frühjahr ist das Eichhörnchen besonders fleißig und bereitet einen Kobel für seine Jungen vor. Es klettert flink kopfüber auf Baumstämmen und sammelt Federn und Moos, um es auszupolstern. Nach der Geburt sind die Jungen kahl und blind. Nach einigen Wochen klettern und springen sie von Baum zu Baum. Dabei hat ihr buschiger Schwanz eine ganz besondere Funktion. Der Speiseplan ist ziemlich breit aufgestellt, so fressen sie neben Nüssen auch gerne Schnecken, Steinpilze und manchmal auch die Eier von Amseln.

Da sie in der Dämmerung besonders aktiv sind, müssen sie auf der Hut vor ihren Feinden sein. Es lauern überall Greifvögel, die gerne Hörnchen verspeisen. Schon bald kommt der Herbst. In dieser Jahreszeit sind die Tierchen besonders fleißig und sammeln Vorräte für die kalte Jahreszeit. Im Kobel halten sie Winterruhe und verschlafen die meiste Winterzeit.

Eva Sixt entdeckte eines Tages ein junges und verletztes Eichhörnchen und nahm es mit, um es aufzupäppeln. Diese Erfahrung brachte die studierte Biologin dazu ein Sachbilderbuch zu schreiben und zu illustrieren.

Hier finden sich viele fundierte sachliche Informationen, die in eine kleine Geschichte verpackt wurden. Die naturgetreuen Illustrationen bieten detailreiche Informationen rund um die Eichhörnchenkunde. Die Doppelseiten sind relativ textlastig, die Fülle ist jedoch kindgerecht aufbereitet worden. Erstaunliche Fakten füttern die Neugierde junger Naturforscher. Es ist ganz liebevoll aufbereitet und strotzt vor Wertschätzung für das Leben.

weiterarbeit

Nach dem gemeinsamen Lesen oder auch in der individuellen Lesezeit darf das erworbene Wissen in einer Wissenslandkarte gebündelt werden.

Naturgetreue Illustrationen in Kombination mit leicht verständlichen Sachinformationen.

 

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Gewinnspiel

Wer teilnehmen möchte, schreibt einfach auf der Facebook-Seite welches Bilderbuch ihr gewinnen wollt:

„Theo will schlafen“ von Steffi Wöhner
„Das große Knuddel“ von Andrea Schomburg

Am 18. April wird ausgelost. Der Gewinner wird auf FACEBOOK verkündet.

Teilnahmeschluss ist der 17. April (24:00).

Bitte beachten: Mit der Teilnahme wird bestätigt, dass der Teilnehmer volljährig ist.
Eine Teilnahme ist nur mit Versandadresse in Deutschland möglich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Daniela Nase und Clara Suetens – Frag doch mal … die Maus: Mein Körper

Inhaltlich orientiert sich dieses Sachbuch für Kinder ab 6 Jahren an den Fragen aus ihrer Lebenswelt. So werden Themen wie Atmung, Knochenaufbau, Verdauung, Nerven, Milchzähne usw. behandelt. Hinten im Buch findet sich in einer Lasche ein Poster mit der Abbildung des Herzkreislaufs und des Skeletts.

Die Aufbereitung dieser Themen ist sehr spannend. Verlockende Fragen wie „Warum sind Finger und Zehen nach dem Baden schrumpelig?“ oder „Wieso haben wir Ohrenschmalz?“ oder „Was passiert, wenn ich Fieber habe?“ animieren zum Lesen. Hier wird die Lesebegeisterung durch Aufdeckfolien, Klappen und tollen Abbildungen aufrecht erhalten. Info-Boxen mit erstaunlichen Fakten und Zahlen wissen die jungen Leser prima zu beeindrucken. Die Sachtexte sind durchaus herausfordernd. Kinder, die nicht viel Vorwissen mitbringen, können trotzdem gut folgen, da viele Vergleiche gezogen und bildliche Beispiele gegeben werden. So kann das Buch im 2. Schuljahr wunderbar eingesetzt werden.

Über die Nervenleitungen werden Informationen als elektrische Signale verschickt. Elektrische Signale kann man sich vorstellen, als würde man eine Lampe ganz schnell und oft hintereinander an- und ausschalten.

Unser Körper als Wunderwerk. Viele spannende Fakten verständlich erklärt.

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Samantha Friedman und Cristina Amodeo – Matisse und sein Garten

Auf dem Büchermarkt ist vor nicht allzu langer Zeit ein weiteres Bilderbuch rund um den Künstler „Henri Matisse“ erschienen und macht damit dem Bilderbuch „Monsieur Matisse und seine fliegende Schere“ Konkurrenz. Hier konzentrieren sich die Autoren jedoch stärker auf seine Technik und Kunstwerke als auf die Person an sich.

Das Bilderbuch ist als Scherenschnitt gestaltet. Jegliche Abbildungen wurden von Cristina Amodeo ausgeschnitten und entsprechend aufgeklebt. Das Interesse des Künstlers an der „Kunst mit der Schere“ wird von einem weißen Vogel geweckt. Damit überklebt er einen Fleck an der Wand und entscheidet sich weitere Formen auszuschneiden. Das Ergebnis erinnert ihn an seine vielen Reisen und so gesellen sich mehr Fische und Algen dazu. Das Gleiten der Schere erinnert ihn an einen Vogel beim Fliegen. Schon bald sind seine Wände bedeckt: mal ist es das strahlende Blau des Himmels und mal die dunkelblaue Tiefe des Meeres. Und während sich seine Kreationen in allen Ecken des Ateliers ausbreiten, ergänzt er seinen einzigartigen „Garten“ mit einem kleinen blauen Vogel, der alles komplettiert.

Mit viel Fingerspitzengefühl kreieren die Autoren dieses Gefühl der Leichtigkeit, das der Künstler mit der Scherenkunst verband. So gelingt auch der Bogen vom weißen evtl. leeren Vogel zu Beginn der Geschichte zum blauen, schon fast lebendigen Vogel voller Liebe zur Kunst. Im Bilderbuch wurden insgesamt 8 Original-Scherenschnitte des Künstlers abgebildet. Diese wurden sinnvoll in die Handlung eingebaut und lassen sich teilweise durch aufklappbare Seiten vergrößert darstellen. So war ich sehr erfreut „Polynesien. Der Himmel“ und „Polynesien. Die See“ auf A2 zu entdecken. Diese stehen sich gegenüber und so kann die Bildbetrachtung noch viel besser vorgenommen werden.

Weitere abgebildete Original-Werke sind: „Komposition (Der Samt)“, „Komposition: Schwarz und Rot“, „Die Bienen“, „Zulma“, „Chinesische Fische“ und „Der Papagei und die Meerjungfrau“. Dieses Bilderbuch ist ein Geschenk für alle Pädagogen im künstlerischen Bereich! Unterrichtspraktische Ideen zur Umsetzung der Scherenschnitte in einer Gruppenarbeit finden sich in dem Lehrwerk „Pusteblume. Das Sachbuch. Klasse 1″. Dort ist die genaue schrittweise Vorgehensweise bildhaft dargestellt.

 

Eine sehr gelungene Heranführung an die Scherenkunst nach Henri Matisse! Äußerst zu empfehlen!

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Steffi Wöhner – Theo will schlafen

Der Piepmatz Fritzi sitzt oben auf einem Baum in seinem Nest und ist putzmunter. Auch wenn die Sterne bereits leuchten, ist Fritzi gar nicht müde. Er spielt, hüpft, turnt. Theo, das Schwein, sitzt genau unter diesem Baum und ist furchtbar müde. Er will schlafen. Doch aufgrund von Fritzis Aktivitäten, kommt er nicht dazu. Und gerade als er aufgeben möchte doch noch einzuschlafen, trällert Fritzi ein schönes Lied.

In diesem Mini-Pappbilderbuch spielt sich jede Doppelseite mit der immer gleichen Kulisse ab. Im Hintergrund ist stets der Baumstamm und der leuchtende Sternenhimmel zu sehen. Lediglich die beiden Akteure wechseln sich in ihren Positionen ab. Hier gelingt die Übertragung wunderbar, wenn man sich im Bett wälzt und eigentlich schlafen möchte, aber doch nicht kann.

Es eignet sich wunderbar als Gute-Nacht-Geschichte. Es lässt die Kinder zur Ruhe kommen, da nichts Aufregendes passiert. Und doch ist die Handlung witzig und unterhaltsam. Der Abschluss des Schlaflieds lässt sich aufgreifen, indem man vor dem Zubettgehen dem Kind ein ruhiges Schlaflied vorsingt. So kann der Schlaf kommen!

Ruhiges Gute-Nacht-Pappbilderbuch

 

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