Carina Köppl und Stephanie Scheinhaufer – Die kreative Lückenfüller-Kartei für den Kunstunterricht

Ich bin fertig. Was soll ich jetzt tun?

Diesen Satz kennen viele Lehrkräfte. Bevor die Schülerinnen und Schüler weitere Beschäftigungsmöglichkeiten nach Beendigung ihrer Arbeit angeboten bekommen, ist es wichtig sie bezüglich der konzentrierten und sorgfältigen Bearbeitung zu befragen. Falls es nichts zu verbessern oder überarbeiten gibt, müssen die Schülerinnen und Schüler weiter sinnvoll und künstlerisch beschäftigt werden. Diese Kartei kann hierbei Abhilfe schaffen.

Es gibt insgesamt 30 Aufgabenkarten mit einem farbigen Rahmen. Dieser gibt den benötigten Zeitaufwand an. Es wird unterschieden zwischen grün (5-10 Min.), gelb (10-20 Min.) und rot (45 Min.). Auf der Vorderseite ist der Arbeitsauftrag erklärt, während auf der Rückseite sich ein beispielhafter Lösungsvorschlag befindet. Damit eignet sich die Kartei für die Klassen 1-4. Während die Erstklässler sich vom Beispielbild auf der Rückseite inspirieren lassen können, sollten die älteren Schülerinnen und Schüler die Arbeitsaufträge erlesen. Das fertige Bild hat anleitenden Charakter, sodass man sich die vorherigen Schritte auch denken kann.

Praktisch hierbei ist, dass keine außergewöhnlichen Materialien zur Verfügung gestellt werden müssen. Oft reicht Papier, Schere, Wasserfarbe, Bleistift und Jaxon-Kreide. Die Bandbreite der Angebote ist groß. Das Experimentieren wird groß geschrieben und lässt die Kreativität wachsen.

Beispielhafte Angebote sind: Klecksmonster, Farben-Wirrwarr, Daumen hoch für Tierbilder, Abklatschbilder, Bleistift-Künstler, 3-D-Landschaft, Graffiti-Künstler uvm.

Inspirierende und leicht umsetzbare Angebote, die zum Experimentieren einladen.

 

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Ursula Schäfer – More about Britain

Finken Verlag - More about Britain

„Interkulturelles Lernen“ spielt im Englischunterricht der Grundschule eine bedeutende Rolle. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf Bräuche und Landeskunde sollen den Kindern deutlich gemacht und im Laufe des Sprachenlernens immer wieder eingestreut werden. Hier ist eine landeskundlich orientierte Materialzusammenstellung vorzufinden, die den Lehrkräften die zeitaufwendige Recherche vereinfachen und gleichzeitig einen kompakten Überblick verschaffen soll.

Die Feste und Bräuche sind nach Monaten sortiert. So hat man zu jedem Monat Feste und viele Hintergrundinformationen aus der englischen Landeskunde vorliegen. Es werden folgende „customs and ceremonies“ behandelt: „Plough Monday“, „Pancake Tuesday“, „Valentine’s Day“, „Red Nose Day“, „Mother’s Day“, „April Fool’s Day“, „May Day“, „Trooping the Colour“, „Sports Day“, „Highland Games“, „Harvest Festival“, „Halloween“, „Guy Fawkes/ Bonfire Night“, „Christmas“.

Zum Schluss wird die Union Jack vorgestellt und anhand der Farbfolien, die man übereinander legen kann, die Zusammenstellung der britischen Flagge erläutert. Die jeweiligen Schutzpatronen werden ebenfalls mit ihren Geschichten thematisiert.

Auf diese Zusammenstellung stieß ich, als ich Informationen rund um „Bonfire Night“ suchte. Das Lehrwerk gab diesbezüglich nur wenige Informationen und so musste anderweitig recherchiert werden. Erfahrungsgemäß sind Kinder sehr interessiert mehr über Land und Leute zu erfahren. Und so lege ich großen Wert darauf hier und da authentisches Material zu präsentieren und die entsprechenden Bräuche zu erläutern.

More about Britain Valentinstag

Dieses Band fasst die wesentlichen Feste ausführlich zusammen. Die Hintergrundinformationen sind sehr fundiert. Besonders gut gefällt mir, dass zu jedem Fest eine vereinfachte und kurze Version der spannendsten Fakten auf englisch vorzufinden ist. Zu manchen Bräuchen finden sich passende Bastelideen, Bildkarten, Liedtexte, Pocket Books oder auch Rezepte. Der Fokus liegt allerdings eindeutig auf der Bündelung der Informationen für Englischlehrende. Für mich persönlich ist dieses Buch wie eine kleine Fortbildung in der englischen Landeskunde.

Finken Verlag - More about Britain

„Interkulturelles Lernen“ im Sprachlehrgang integrieren – sehr informativ und übersichtlich

(Bitte beachten: Die Finken-Materialien sind nicht im Handel, sondern nur direkt beim Verlag erhältlich.)

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Astrid Grabe und Elke Dosch – 20 Mini-Aufführungen für Weihnachtsfeiern in der Grundschule

20 Mini-Aufführungen für Weihnachtfeiern in der Grundschule

Die gedanklichen Vorbereitungen der Weihnachtszeit laufen schon jetzt auf Hochtouren. Jedes Jahr aufs Neue muss die Weihnachtsfeier geplant werden. Das Highlight ist dabei stets das Theaterstück im Klassenverband. Letztes Jahr erwarb ich diese Ideensammlung und habe damals erfolgreich „Das Weihnachtswunder“ umgesetzt. Inhaltlich erinnert es mich an „Es klopft bei Wanja in der Nacht“, denn auch hier geht es um Solidarität, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Ein weiterer Bonuspunkt ist der in Reimen gestaltete Text. Das hilft vor allem den Schülerinnen und Schülern in der Schuleingangsphase beim Auswendiglernen. Außerdem lässt sich das Stück erweitern, indem mehr Tiere eingebaut werden können, die sich zur Maus dazugesellen.

In dieser Arbeitsmappe finden sich nicht nur Theaterstücke, sondern auch 4 Gedichte, 3 Lieder- bzw. Sprechgesänge nach bekannten Melodien, Tiermasken als Requisiten, 3 Gruppenaufführungen und 1o Theaterstücke für Klassen 1-4. Aufgrund des breiten Spektrums an Ideen ist eine facettenreiche Weihnachtsfeier garantiert.

Die Darstellung ist übersichtlich und die Längen der Stücke unterschiedlich, sodass für jede Klassenstufe etwas Passendes gefunden werden kann. Die Tipps zur Bühnengestaltung sind genauso hilfreich wie bereits fertig formulierte Regienanweisungen, was ich persönlich als unerfahrene Theaterpädagogin sehr schätze.

Dieses Jahr nehmen wir uns etwas Klassisches vor und inszenieren das Stück „Der Weg zum Stall“.  Auch dieser Text basiert auf Reimen und handelt von vier Tieren, die sich auf den Weg zu Josef, Maria und dem Jesuskind machen. Die Textvorlage kann kopiert und gleich an die beteiligten Kinder ausgehändigt werden. Einige Beiträge wiederholen sich, sodass auch prima differenziert oder bei der Vergabe der Rollen das Lernniveau berücksichtigt werden kann. Mit einer Länge von ca. 10 Minuten kann man das wunderbar auch im 2. Schuljahr umsetzen. Die Schlussszene ist herzerwärmend und eine wunderbare Überleitung zum anschließenden besinnlichen Beisammensein.

20 Mini-Aufführungen für Weihnachtsfeiern in der Grundschule

Viele tolle Theaterstücke, die zur Umsetzung einladen: schnell und unkompliziert.

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Anne Desmet und Jim Anderson – Drucken ohne Presse

Drucken ohne Presse

„Drucken ohne Presse“ konzentriert sich auf die Darstellung von Druckverfahren, die ohne viel Aufwand und ohne teures Zubehör umgesetzt werden können und somit wenig kosten. Dieses Buch stellt eine Vielzahl von Drucktechniken vor und gibt wertvolle Tipps für die Umsetzung, nicht nur für die Grundschule. Sie reichen vom einfachen Stempel- (z.B. aus Plastilin), Kartoffel- oder Schablonendruck über mehrfarbigen Linoldruck, Siebdruck oder Collagentechniken mit verschiedenen Materialien.

Hier werden Tipps zur Ausrüstung und zum Material gegeben, die zum großen Teil schon im Haushalt vorhanden sind. Wichtige Hintergrundinformationen zur Druckfarbe und vor allem zum richtigen Papier runden die Einführung ab. Die Druckgrafik als Kunstform war bereits auf Felswänden vor vielen tausend Jahren zu finden und so bieten die Autoren als erste Drucktechnik das Drucken mit den Körperteilen an. Die Angebote werden stets von zum Teil farbigen Fotografien begleitet. Oft sind es Werke von Schulkindern oder auch hilfreiche Zeichnungen zum Vorgang ds Druckverfahrens oder als Hinweis auf die Beachtung von Besonderheiten.

Dieses Buch diente mir als Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Workshop „Druckwerkstatt“ anlässlich unseres Schuljubiläums. Hier finden sich wertvolle Informationen für Neulinge, die man sonst in anderen Büchern kaum findet. Besonders hilfreich fand ich die Hinweise zum Papier, die einen großen Unterschied in Bezug auf die Druckqualität ausmachen. Auch die Darstellung der Materialien zur Herstellung eines Druckstocks waren für mich als fachfremde Lehrkraft in Kunst Gold wert. So fand ich sprachlich verständlich formulierte Ratschläge zum Umgang mit Polystyrol. Behälter zum Mitnehmen aus den Imbissbuden eignen sich z.B. wunderbar als preiswerte Alternative, jedoch nicht das Verpackungsmaterial von Elektrogeräten. Die Trittschalldämmplatten aus dem Baumarkt sind zwar geringfügig schlechter in der Qualität, jedoch für experimentelles Drucken auch gut zu gebrauchen. Da das Schulbudget oft recht gering ist, sind solche Hinweise sehr hilfreich.

Praktisch empfand ich auch die Darstellungen von vielseitigen Drucktechniken anderer Künstler, vor allem die jeweiligen Hinweise zum Material und zur Technik sind lesenswert. Viele Bilder sind großformatig abgedruckt und eignen sich somit auch zum Zeigen in einer Kleingruppe.

Als Vorbereitung auf die Druckwerkstatt war dieses Buch für mich ein kleiner Schatz, aus dem ich viele nutzbare Informationen für die Praxis ziehen konnte.

Drucken ohne Presse

weiterarbeit

Hier sind einige Ergebnisse des Schulgebäudes aus der Druckwerkstatt, die wir als Jubiläumspostkarten am Festtag verschenkt haben.

Druckwerkstatt Schulgebäude

Druckwerkstatt Schule Jubiläum

 

 

 

 

 

Ein praxisnahes Buch mit sehr hilfreichen Hintergrundinformationen zu Techniken und zu beachtenden Tücken im Arbeitsprozess.

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Astrid Friedrich – Kunsthandwerken mit Kindern

Kunsthandwerken mit Kindern

Kunsthandwerkliches Gestalten bildet den Fokus in diesem Band. Mit der Erschaffung des Dreidimensionalen mit Säge, Hammer, Nägeln, Nadel und Faden oder Kleister halten die Kinder am Ende ihrer Bemühungen ein Produkt in der Hand, worauf sie oft mächtig stolz sind.

Thematisch orientieren sich viele Arbeiten an den jahreszeitlichen Themen wie Muttertag, Ostern, Herbst und Weihnachten. So lassen sich die Produkte auch wunderbar verschenken. Zur besseren Übersichtlichkeit sind die Vorschläge nach Techniken geordnet: Laubsägearbeiten, Nähen, Pappmaché und Dosen aus Weißblech. Die Kategorie „Dies & Das“ beinhaltet Pompon-Marienkäfer, Fliegenpilze aus Korken, Blumen aus Krepppapier oder Anhänger aus Wachs.

Besonders erfreulich ist, dass viele Ideen bereits mit einer ersten Klasse umgesetzt werden können. Astrid Friedrich gibt auch in Bezug auf die Organisation wertvolle Tipps. An Laubsägearbeiten habe ich mich persönlich noch nie herangetraut. Zum einen fehlt uns ein Werkraum, zum anderen ist meine Sorge vor Verletzungen zu groß. Der  wahre Grund ist wahrscheinlich, dass mir Organisationshinweise fehlen. Die Autorin geht auf die Erarbeitung von Regeln im Umgang mit den Werkzeugen ein und zeigt, dass die richtige Vorbereitung des Klassenraums und eine sinnvolle Einteilung der Gruppe oberstes Gebot ist.

Die Kriterien zur Leistungsbewertung erarbeite ich gewöhnlich gemeinsam mit den Kindern. Trotzdem ist es hilfreich sich vorab Gedanken zu machen wohin die Reise gehen soll. Astrid Friedrich gibt nette Impulse, die bei der Bewertung berücksichtigt werden können. Hin und wieder gibt sie auch zu bedenken, dass sich manche Produkte nicht zur Leistungsbewertung eignen.

Sehr erfreulich ist, dass zu jedem Vorschlag farbige Bilder aus der Praxis beigefügt sind, die so schön unperfekt sind. Außerdem sind zahlreiche Vorlagen vorhanden, obwohl auch darauf hingewiesen wird, dass diese vor allem unsicheren Kindern als Differenzierungsmittel dienen.

Sehr interessant und für mich persönlich neu ist der Bereich „Blechdosen“. Hier wird beispielsweise Kresse eingepflanzt und die Dose als Hase dekoriert oder mit einer geprickelten Goldfolie ummantelt. Es finden sich zahlreiche und zugegeben oft glücklicherweise einfache Ideen ohne viel Materialaufwand, die zur Umsetzung einladen.

Momentan nähen wir, nach dem bestandenen „Nadel- und Fadenführerschein“, das Kücken (siehe Foto). Die Kinder sind begeistert das erste eigene „Kuscheltier“ in den Händen zu halten. Während die Produkte eine Zeit lang im Klassenraum als Dekoration aufgehängt werden sollen, entstand die Idee selbst entworfene Gegenstände zu Bewertungszwecken zu nähen, um sie anschließend gleich mit nach Hause zu nehmen. Die Motivation ist groß!

Nähen Kücken Vogel

Dieser Ratgeber macht auch Fachfremden Mut auf kunsthandwerkliches Gestalten!

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Astrid Friedrich – Drucken mit Kindern

Drucken mit Kindern

Die Druckwerkstatt von Astrid Friedrich stellt sämtliche Druckverfahren für die Grundschule vor: Spritzdruck, Stempeldruck, Obst- und Gemüsedruck, Blätterdruck, Styropordruck, Kartondruck, Kordeldruck, Linoldruck etc. Dabei werden in einer hilfreichen Tabelle alle Projekte in den Lehrplan zu den passenden Kompetenzen eingeordnet und beispielhafte Bewertungskriterien angeschnitten. Hierbei werden Kriterien für die Gruppenarbeit genauso berücksichtigt wie die Druckergebnisse, unterteilt in Idee und Ausführung.

Jede Druckgrafik wird mit der Angabe zum Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand eingeleitet. Es folgt eine Materialübersicht sowie eine im Fließtext beschriebene Vorgangsdarstellung. Ein farbiges Beispielbild und evtl. Kopiervorlagen wie z.B. Vorlagen für Schablonen runden die dargestellte Technik ab.

Astrid Friedrich ist ein alter Hase in der Veröffentlichung vom praxisnahen Material für den Kunstunterricht der Grundschule. So besitze ich bereits sämtliche Bände der Reihe „Kunst mit Kindern“ und schöpfe daraus regelmäßig  Ideen für neue Projekte im Kunstunterricht.

Die Autorin schafft es der Lehrkraft gleich zu Beginn die Angst vor den Druckverfahren zu nehmen und zeigt wie einfach der Einstieg bereits mit Erstklässlern aussehen kann und wie viel Spaß diese Techniken machen können. So wird für die Herbstzeit der Blätterdruck vorgeschlagen. Zur Differenzierung eignet sich die Einbettung eines Igels auf dem Blätterhaufen (siehe Foto unten).

Besonders hilfreich sind die Hinweise, die aus der Praxis erwachsen sind und auf evtl. Schwierigkeiten oder Probleme aufmerksam machen. So ist beim Blätterdruck darauf zu achten, dass die Blattseite mit den filigranen Adernetzen mit Wasserfarbe bemalt wird, um einen optimalen Blätterdruck zu garantieren.

Auch die Verweise auf Online-Shops in denen unterschiedliches Material käuflich erworben werden kann, ist für mich als fachfremde Lehrkraft, die nicht unbedingt mit spezifischen Begrifflichkeiten  (z.B. Weichpolystyrol) vertraut ist, hilfreich.

Pappdruck und Kantendruck Giraffe

In der Praxis haben wir erfolgreich den Kartondruck erprobt und die Bedeutung einer Skizze herausgearbeitet. Leistungsstarke Kinder haben auf ihrem Druck noch den Pappkantendruck ergänzt oder Kleinigkeiten mit dem Kordeldruck hinzugefügt. Passend zum Thema Herbst ließen wir es uns im ersten Schuljahr nicht nehmen mit dem Apfel tolle Drucke herzustellen.

Drucken mit Kindern

Eine tolle Übersicht über gängige Druckverfahren mit sehr hilfreichen Hinweisen für die Praxis.

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Gwen Botka und Jennifer Richmond – Ohne Arbeitsblatt geht’s auch!

Ohne Arbeitsblatt geht's auch

„Ohne Arbeitsblatt geht’s auch 2“ ist der Fortsetzungsband vom Methodenhandbuch mit 40 neuen abwechslungsreichen Alternativen zum Arbeitsblatt, um Lernwege zu dokumentieren und Wissen zu festigen. Dieses Buch dient als Inspirationsquelle und Gedankensprungbrett für Lehrkräfte an Grundschulen und enthält viele Gestaltungsmethoden, die die Kinder zum selbstständigen Arbeiten anleiten und ein schönes Präsentieren ermöglichen. Vor allem erhöhen die abwechslungsreichen Arbeitsergebnisse bei Kindern die Motivation, die Arbeitsmoral und die Achtsamkeit gegenüber Materialien.

Jede Anregung wird auf einer Doppelseite dargestellt. Neben der Beschreibung des Vorgehens zeigen zahlreiche beispielhafte Illustrationen wie das Endergebnis zu unterschiedlichen Themen aussehen könnte. Zur Gestaltungsmethode „Brettspiele“ werden sieben mögliche Spielbretter präsentiert, die sich in ihrer Form und Spielgestaltung unterscheiden. Die Kinder können sich von den Beispielen inspirieren lassen und anschließend für das eigene Lerncenter oder die Freiarbeitsecke ein Spiel zur Festigung des aktuellen Lerninhalts gestalten. Im Anhang finden sich einige passende Kopiervorlagen und auch Schritt-für-Schritt Anleitungen für die Kinderhand.

Der Gestaltungsvorschlag „Müslischachtel“ ist in meiner Klasse beim Thema „Dinosaurier“ sehr gut angekommen. Jedes Kind entwarf eine eigene Schachtel aus einem Pappkarton, gestaltete die Außenfläche und ergänzte den Inhalt durch Zeitleisten, Dino-Kartenspiele oder Flyer. Hierbei haben wir mehrere Gestaltungsmethoden kombiniert und die Kinder arbeiteten sehr motiviert über einen längeren Zeitraum an ihrem Produkt. Die Präsentationen waren dementsprechend sehr gelungen und es floss sehr viel Wissen und Fleiß in die Arbeit. Nach der Ausstellung konnten sie es kaum erwarten ihre „Müsli-Dino-Schachtel“ auch zu Hause zu präsentieren.

Ohne Arbeitsblatt geht's auch 2

Abwechslungsreiche Aufgabentypen, die das Lernen im Klassenzimmer auffrischen und Kinder zu Gestaltern ihrer Arbeitsmaterialien machen. Sehr empfehlenswert!

Ohne Arbeitsblatt geht’s auch – Band 2: Mehr praktische Alternativen zum Arbeitsblatt

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