Martin Nusch – GEOlino extra: Haustiere

Geolino extra Haustiere Sachunterricht

Dieses Hörbuch rund um die tierischen Mitbewohner, gesprochen von Wigald Boning, richtet sich vor allem an Kinder im 3./4. Schuljahr. Hier werden weiterführende Themen wie „Qual ohne Ende – Wenn Züchter zu weit gehen“ oder „Abschied: Wenn Haustiere sterben“ angesprochen.

Die Beiträge sind sehr informationsgeladen und werden recht nüchtern erzählt. Die Themen regen zum Weiterdenken an und sprechen durchaus kritische Betrachtungsweisen der Haustierhaltung an. Im Klassengespräch war ich ganz erstaunt wie viele Kinder tatsächlich einen Roboter-Hund haben. Hier musste ich mich zuerst von den Kindern aufklären lassen. Elektronische Haustiere sind stubenrein und pflegeleicht und für viele Familien heutzutage tatsächlich eine Alternative. Daher ist der Beitrag „Energiegeladen – Roboter als Haustiere“ sehr aktuell und  äußerst spannend.

Interessant ist auch zu erfahren, wann und warum Menschen und Tiere begannen, miteinander Lebensgemeinschaften zu bilden. Hier wird ein Blick in die geschichtliche Entwicklung der Beziehung zu den Vierbeinern geworfen. Es wird auf folgende Haustiere näher eingegangen: Goldhamster, Aquariumfische, Ungeziefer oder auch kuriose Haustiere. Informativ ist auch die Entstehung von Tiernahrung und deren Wandel im Laufe der Zeit. Während früher Hunde Knochen und Abfälle des Menschen zum Fressen bekamen, kaufen viele Herrchen heutzutage besonderes Hundefutter, das für glänzendes Fell sorgt und auch bei Zahnproblemen helfen soll.

GEOlino extra Haustiere Audio CD

Informativ – behandelt eher spannende Randthemen.

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Antje Damm – Clara und Bruno

Clara und Bruno

Clara liebt ihren Hund Bruno. Gemeinsam unternehmen sie Spaziergänge zum Strand, buddeln Löcher, gehen zum Metzger und angeln Fische. Doch irgendwann frisst Bruno nichts mehr und Clara macht sich Sorgen. Schließlich weiß sie, was kommt. Sie gräbt ein letztes Mal ein Loch, ein Loch für Bruno.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Sterben und Tod“ ist schwierig, nicht zuletzt aufgrund der Unmöglichkeit der persönlichen Erfahrbarkeit, der Ungewissheit über ein Leben nach dem Tod sowie seine Unumgänglichkeit. Der Umgang mit dem Verlust eines Haustieres wird hier als Aufgabe der Hauptfigur gezeigt, denn nur aktive Trauerarbeit führt zu einer erfolgreichen Verarbeitung. Dazu gehören auch Tränen und die für immer bleibende Erinnerung.

Antje Damm zeigt einen exemplarischen Umgang mit dem Tod infolge einer Krankheit. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einem angstfreien Zugang zu Sterben, indem es als normal, natürlich, als Teil eines Kreislaufes verdeutlicht wird.  Der eintretende Tod von Bruno wird vom Herbst begleitet und symbolisiert, da es sich um ein Naturphänomen handelt, die Vergänglichkeit. Auch die Metapher des starken Windes, das Wegfliegen, deutet den Tod an und macht es zu etwas Natürlichem.

Der sachlich-nüchterne Zugang wird durch die Darstellung des toten Fisches verstärkt, den sich Bruno schmecken lässt. Leben ist für uns alle, egal ob Mensch oder Tier, vergänglich und Teil eines natürlichen Kreislaufs. Antje Damm mutet ganz zu recht dem Kind eine unbeschönigte Konfrontation mit realen Problemen, die das Leben schreiben.

Clara und Bruno

Ein sachlich-nüchterner Zugang zum Thema Sterben und Tod.

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