Susanne Rebscher und Annabelle von Sperber – Das große Ausmalbuch der Kunst

Rezension

Das Ausmalbuch der Kunst lädt Kinder und Erwachsene zu einer Ausmal-Zeitreise an. Beginnend bei den Höhlenmenschen, darf dem ersten Mischen der Farben zugeschaut werden. Die Kunstwerke im Alten Ägypten beeindrucken dank der besonderen Bauwerke und der speziellen Symbole. Groß abgedruckt ist die Büste der schönen Königin Nofretete aus Kalkstein. Anschließend geht es zu den Griechen und ihren machtvollen Tempeln und Göttern. Im Mittelalter darf berühmten Malern und Bildhauern über die Schulter geblickt werden. Im Fokus steht u.a. Rembrandt, Rubens, Vincent van Gogh und Leonardo da Vinci. Hier dürfen die jeweiligen Kunstwerke nach eigenen Vorstellungen farblich gestaltet werden. Eine Doppelseite widmet sich Monet und seinen Landschaftsbildern und auch die „Blauen Reiter“ und ihre verrückte Farbwelt finden Erwähnung. In der Kunstrichtung „Bauhaus“ finden sich eckigen und runde Sachen, die in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb verschönert werden dürfen. Es schließt mit der „Ideenfabrik“, wo außergewöhnliche Kunstwerke ausgestellt sind, mit der Einladung eigene Ideen bildlich festzuhalten.

Die Doppelseiten stellen sich als sehr detailliert heraus. Hier muss man sehr gekonnt im Umgang mit Pinseln oder Stiften sein, um die Flächen entsprechend ausmalen zu können. Die darauf folgenden Seiten fokussieren meist auf Ausschnitte, die in Bezug auf das Format leichter für Kinder zu bewerkstelligen sind. Der gegebene Überblick stellt eine recht übersichtliche Entwicklung der Kunstrichtungen da. Sollten die Seiten zu überladen sein, besteht die Möglichkeit die Ausschnitte zu vergrößern und entsprechend neu auszudrucken.

Blick ins Buch

Fazit

Sehr detaillierte Darstellung, daher eher für Jugendliche oder Erwachsene geeignet.

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365 Tage Kunstgenuss

365 Tage Kunstgenuss

Dieser immerwährende, jahreszahlunabhängige Kalender im quadratischen Format erheitert jeden Tag den Kunstliebhaber mit einem anderen Kunstwerk und einem zum Bild passenden Zitat. Auf jeder Doppelseite ist ein anderes Meisterwerk der Malerei abgebildet, darunter finden sich bekannte Künstler wie Paul Cézanne, Marc Chagall, Gustav Klimt, Joan Miró, Wassily Kandinsky etc. Besonders erfreut war ich das Mädchenbildnis von Paula Modersohn-Becker hier vorzufinden, dabei habe ich erst kürzlich eine Ausstellung zu ihren Kunstwerken besucht und mich anschließend mit sämtlichen Kunstpostkarten eingedeckt. Die Entwicklung ihrer Portrait-Malerei lässt sich wunderbar auch im Kunstunterricht aufgreifen.

Neben der Vielzahl an Kunstwerken, haben es mir auch die Zitate angetan, die wirklich zum Nachdenken bringen. Die Hinführung zu einem neuen Kunst-Thema setze ich gerne in Form einer Museumsausstellung mit anregenden Fragen zu bestimmten Kunstwerken oder auch gerne Zitaten um. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen dabei in Keingruppen die entsprechenden Stationen und tauschen sich zu den Anregungen aus. Dieser Kalender bietet eine Fülle an tollen Gedankenanstößen zur Kunst und Kunstbetrachtung.

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können (Jean Paul)
zum Kunstwerk „Die Beständigkeit der Erinnerung“ von Salvador Dalí

Aufgrund des Umfangs der Seiten und der Bindung lässt sich das Buch jedoch schlecht aufschlagen. Vor allem die ersten und die letzten Seiten wollen so gar nicht liegen bleiben. Da muss man das Buch anderweitig beschweren. Vielleicht wäre eine Spiralbindung etwas handlicher. Im Künstlerverzeichnis finden sich alle Meisterwerke in alphabetischer Anordnung wieder, sodass man schnell nachschlagen kann. Auch die entsprechende Jahresspanne wurde vermerkt, um sich besser in den Epochen orientieren zu können. Bei den einzelnen Kunstwerken wurde neben dem Künstler, dem Namen des Kunstwerkes und der Jahreszahl auch das entsprechende Kunstmuseum vermerkt.

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