Daria Schreiber – Und was willst du mal werden?

Rezension

Der Tiger möchte von den kleinen Tierkindern im Kindergarten wissen, was sie später beruflich machen wollen, wenn sie groß sind. Jedes Tier überlegt, was ihre Eltern und Verwandten so machen und werden sich aber dann doch ihrer eigenen Talente bewusst. Ausgehend von ihren Stärken und Vorlieben, die eigentlichen Fähigkeiten dabei nicht außen vor gelassen, ziehen sie auch alternative Berufe für sich in Erwägung.

Der Tintenfisch möchte nicht unbedingt Schriftsteller werden, sondern seine große Anzahl an Armen dafür nutzen als Tagesmutter gleichzeitig mehrere Kinder zu betreuen. Das Lamm findet es langweilig tagein tagaus auf dem Bauernhof den Rasen zu pflegen. Stattdessen würde es viel lieber als Designerin bunte Kleidung entwerfen, denn praktischerweise bringt sie ihre eigene Wolle mit.

Die eigene Berufswahl ist auch schon für die Kleinsten ein Thema. In diesem Bilderbuch wird das Bewusstsein für die eigenen Stärken und Interessen geweckt. Die letzte Doppelseite bietet den Kindern im Kindergartenalter und auch in der Schuleingangsphase an, Gegenstände auszumalen, mit denen sie gerne spielen. Denn was man jetzt besonders gerne macht, kann in der Zukunft ein Hinweis auf den Wunsch-Beruf sein.

Beim Vorlesen bietet es sich an, nach jeder Doppelseite innezuhalten und die Kinder raten zu lassen. Der Aufbau folgt einem bestimmten Muster, bei dem zuerst die Berufe der Verwandten erläutert werden und anschließend der eigene Wunsch, der jedoch stets zu den Talenten der jeweiligen Tiere passt. Was für eine Freude war es die Raupe nicht als Floristin, sondern als Schmetterling auf der Bühne zu erleben!

 

Blick ins Buch

Fazit

Kindgerechtes Thema sehr einfühlsam näher gebracht

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