Cornelia Funke – Fabers Reise

Fabers Großvater lebt in Amerika. Da es so weit weg von Hamburg ist, schenkte er Faber einen fliegenden Teppich. Jeden Samstag macht sich Faber seither auf den Weg nach Kalifornien, gemeinsam mit seiner syrischen Freundin Shaima.

Eines Tages verschwindet sein Opa spurlos. Die beiden Kinder machen sich daran ihn zu suchen. Im Schatten eines Kojotenbusches erblicken sie schließlich Opas Trommel, ein Andenken von seinen vielen Reisen. Ob der bestimmte Rhythmus der Trommel Opa zurückholt?

Rezension

Die farbenfrohen Illustrationen von Susanne Göhlich locken den Betrachter mit einer großen Anziehungskraft an. Die Bilder sind ein Fundus an der Freude am Entdecken, Fantasieren, Reisen und vom Unmöglichen möglich machen.

Der Inhalt hinkt jedoch leicht hinterher. Die Spannungskurve verliert sich in Nebensächlichkeiten. Die Freundschaft mit dem syrischen Mädchen scheint aus gegebenen Anlässen integriert worden zu sein, ohne dass der Mehrwert der Verbindung wirklich deutlich wird.

Der Verwirrtheitszustand des Opas wird behutsam angegangen. Eher spielerisch und kindlich wird auf die Symptome hingewiesen. Sehr schön ist die Erkenntnis zum Schluss, dass es wohl besser ist, Opa bald wieder zu besuchen. Das ist sehr nah dran an der kindlichen Lebenswelt und wird viele ansprechen, deren Großeltern vergesslich oder gar dement sind.

Blick ins Buch

Fazit

Tolle Bilder – Inhalt eher schleppend

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