Christopher Corr – Tief im Wald

Rezension

Erst auf den zweiten Blick entfaltet sich die Magie dieses Bilderbuchs. Auch wenn es anfangs recht grell, laut und allgemein mit überbordender Farbigkeit und einem gewagten Eklektizismus in Kombination mit folkloristischen Elementen daher kommt, stellt man schnell fest, dass es einen guten Kontrast zur ruhigen Geschichten darstellt, die von ihrer Botschaft durchaus simpel erscheint.

Im tiefen Wald befindet sich ein kleines, leeres Holzhäuschen. Zuerst entdeckt eine Maus die Behausung und macht es sich hier bequem. Schon bald gesellt sich ein Frosch dazu und so wächst die Wohngemeinschaft immer weiter an bis eines Tages ein Braunbär kommt. So sehr er auch versucht hinein zu kommen, egal ob durch das Fenster oder die Türen, es ist nicht genug Platz für alle. Bald gerät das Haus ins Wanken und bricht zusammen. Kennen die Tiere doch noch einen Ausweg, um alle unter ein Dach zu bringen?

Das Bilderbuch verhandelt geschickt-unauffällig das ganz große Thema unseres  Zusammenlebens in der modernen Gesellschaft. Es geht darum althergebrachte Strukturen zu überdenken und basierend auf den Visionen neue Konzepte zu entwerfen. Ein Ende birgt auch einen Anfang. Als die Tiere vor den Trümmern ihres Hauses stehen, wird ihnen klar, dass wenn sie in all ihrer Unterschiedlichkeit zusammenarbeiten, können sie etwas Großes schaffen, das noch viel schöner ist als das alte.

Blick ins Buch

Fazit

Eine farbenfrohe Feier des Reichtums des Lebens und der wunderbaren menschlichen Fähigkeit, über alle Hindernisse hinweg etwas Neues zu erschaffen und weiter zu machen.

 

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Céline Claire und Qin Leng – Unsere kleine Höhle

Die Waldbewohner bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Sie sammeln emsig Holz und  sehen nach den Vorräten. Als ein Sturm aufzieht und der Wind zu heulen beginnt, tauchen in der Ferne zwei dunkle Gestalten auf. Zwei Eisbären suchen notdürftig eine Unterkunft. Sie bieten Tee zum Teilen an und erhoffen sich am Feuer etwas die Hände zu wärmen.

Misstrauisch schicken die Wildschweine die sonderbaren Neuankömmlinge weiter, denn ihr Feuer ist fast aus. Die Fuchsfamilie mag ihr Essen mit den Unbekannten auch nicht teilen und auch die anderen Tiere drehen ihnen den Rücken zu. Allerdings findet sich mit dem ersten Schnee die Fuchsfamilie als Hilfesuchender wieder und folgt einem hellen Licht. Wird die Eisbärenfamilie ihnen Unterschlupf gewähren?

Rezension

Céline Claire spricht eine immer wiederkehrende Thematik an, die schon fast biblisch angehaucht ist und doch, wie es scheint, immer aktuell bleibt. In diesem Bilderbuch geht es um Nächstenliebe, Großzügigkeit und Güte. In kurzen Sätzen und einer einfachen Sprache wird hier gezeigt, dass auch kleine Gesten eine große Wirkung haben können. Auch wenn die Fuchsfamilie nicht viel Essen hatte, so gab der kleine Fuchs den Eisbären eine kleine Öllampe mit auf den Weg. Wie es der Zufall so will, war genau dieses Licht der Wegweiser ihrer eigenen Rettung, gleich der Redewendung „Was man sät, das wird man ernten.“

Die Illustratorin Qin Leng setzt zarte Pinselstriche und arbeitet mit ineinander fließenden Wasserfarben. Die Farbtöne sind zurückhaltend und stilsicher reduziert. Das Spiel mit Licht und Schatten ist eine kluge und einfühlsame Weise die Botschaft der Geschichte zu unterstreichen. Es lässt sich ein Bezug zu Flüchtlingen ziehen und Menschen, die neu in eine bereits bestehende Gemeinschaft dazustoßen. Auch im Kindergarten oder Grundschule wird es „Neuankömmlinge“ geben. Hier können auch schon junge Kinder lernen, dass auch kleine Gesten, Blicke und Schritte eine große Wirkung haben können.

Blick ins Buch

Fazit

Einfühlsam geschrieben – mit einer großen Botschaft zum Thema „Miteinander“

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Axel Scheffler und Julia Donaldson – Stockmann + DVD

Stockmann lebt mit seiner Familie, wie soll es anders sein, in einem Baum. Als er eines Morgens seine Runde im Park macht, wird er von einem Hund für ein Stöckchen gehalten. Kurze Zeit später wird er von Kindern für ein Stock-Wettrennen im Fluss genutzt und treibt so immer weiter von seinem Haus weg. Es finden sich immer mehr Menschen und Tiere, die Stockmann für ihre Belange nutzen möchten – mal als Mast, Ritterschwert, Stift oder Flitzebogen. Stockmann treibt den ganzen Sommer und Herbst durch die Gegend. Im Winter wünscht sich Stockmann nichts sehnlicher als zu seiner Familie zurückzukehren.

Stockmann ist einsam und völlig verloren.
Er friert von den Füßen bis hoch zu den Ohren.
Stockmann ist müde. Seine Lider sind schwer.
Er streckt sich, er gähnt. Schon hört er nichts mehr.

Als er aufwacht, befindet er sich als Brennholz direkt in einem Kamin. Wer könnte ihm dort wohl zu Hilfe kommen?

Rezension

Das Pappbilderbuch kommt in Begleitung einer DVD, auf der die Geschichte einfach grandios verfilmt wurde. Hier hat das Buch wirklich Platz sich zu entfalten. So kommen hier Gefühle und Stimmungen zum Ausdruck, die im Buch etwas zu kurz kommen. Die Sehnsucht der Familie nach dem verschollenen Vater kann schon dem einen oder anderen Tränen in die Augen treiben. Zu den Illustrationen von Axel Scheffler muss ich nicht viel sagen: Er ist einfach ein Meister!

Mit dem Erscheinen des Weihnachtsmanns und der übergreifenden Botschaft zur Bedeutung des Zusammenhalts der Familie, katapultiert sich das Buch zur gelungenen Lektüre in der Weihnachtszeit. Während die Reime größtenteils gelungen übersetzt wurden, wird es doch Stellen geben, an denen man zu stolpern beginnt. Die englische Original-Version auf der DVD wirkt  dem entgegen und entfaltet die Schönheit dieser Geschichte in voller Bandbreite. Auch Grundschulkinder im vierten Schuljahr werden der englischen Version mit all ihren visuellen Verständnishilfen gut folgen können.

Blick ins Buch

Fazit

Warmherzige Geschichte – Familie ist alles!

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Tilde Michels – Es klopft bei Wanja in der Nacht: Kamishibai-Bildkartenset

Es klopft bei Wanja in der Nacht - Kamishibai

Im Laufe einer bitterkalten Nacht klopfen nach und nach mehrere Tiere an Wanjas Tür. Sie alle bitten um Unterschlupf in diesem schrecklichen Schneegestöber. Wanja gewährt ihnen Asyl. Doch wenn ein Fuchs auf einen Hasen trifft und alsbald der Bär sich dazugesellt, wird es kritisch. Auf engstem Raum begegnen sich die natürlichen Feinde. Werden die Tiere ihr Versprechen halten und friedlich miteinander die Nacht in Wanjas Hütte verbringen?

In dieser Geschichte geht es um Hilfsbereitschaft, Not, Nächstenliebe und aber auch das Bemühen des Gegenübers eine Gegenleistung zu erbringen, indem sie sich zur Friedfertigkeit verpflichten. Mit ein bisschen Schmunzeln muss ich feststellen, dass die Storyline heute sehr aktuell ist.

Ich persönlich liebe es diese Geschichte zur Weihnachtszeit vorzulesen. Hier geht es nicht um Konsum, sondern um das Miteinander. Das Schneegestöber und Wanjas warme Hütte als Gegenpol vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Das Vertrauen in dieser Notsituation ist fast greifbar. Ich inszeniere diese Geschichte am liebsten mit einem Erzähltheater. Es hat den Vorteil, dass auch eine größere Gruppe die Bilder aufgrund des großen Formats gut sehen kann und außerdem sieht es aus wie ein kleines Theater, was das Zuhören noch interessanter macht. Mit der passenden Beleuchtung und einem roten Tuch als Überwurf, steigt gleich die Spannung.

Da die Verse für Kinder so leicht mitzusprechen sind, habe ich das Stück auch schon einmal auf unserer Weihnachtsfeier aufgeführt. Im Internet gibt es mehrere sehr gelungene Aufführungen von anderen Grundschulen: hier oder hier.

Es klopft bei Wanja in der Nacht

Tolle Reime mit einer noch bedeutenden Botschaft: Hilfsbereitschaft und Friedfertigkeit.

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Sebastian Meschenmoser – Herr Eichhorn und der erste Schnee

Herr Eichhorn und der erste Schnee

Herr Eichhorn hält im Winter sonst Winterruhe in seinem Kobel. Doch dieses Jahr hat Herr Bock von den weißen Schneeflocken geschwärmt, die vom Himmel fallen und das Land in ein winterliches Märchen verwandeln. Herr Eichhorn ist wild entschlossen diese Schönheit nicht zu verpassen.

Gemeinsam mit dem Igel und dem Bären halten sie nach Schneeflocken Ausschau. Laut der Beschreibung von Herrn Bock sind sie weiß, nass, kalt und weich. Die Tiere schleppen die unterschiedlichsten Gegenstände aus dem Wald, die mehr oder weniger der Beschreibung entsprechen… bis schließlich etwas Kaltes, Weißes, Nasses und Weiches vom Himmel fällt .. dem Bären direkt auf die Nase!

Dieses außergewöhnlich schön gezeichnete Bilderbuch von Sebastian Meschenmoser steckt voller Humor und Gefühl. Die gedeckten Farben und die sehr präzise gesetzten Striche stecken den Leser schon sehr bald mit der Entdeckungslust der Tiere an. Die Bilder sind voller Bewegung und Ungeduld. Die Vorfreude auf den ersten Schnee steigt mit jeder Seite.

Und so sind auch einige Lacher garantiert, vor allem wenn die Tiere meinen die erste Schneeflocke entdeckt zu haben. Die Beschreibung von Herrn Bock ist zwar richtig, doch nicht genau genug, sodass viele andere Gegenstände in Betracht kommen könnten. Die Doppelseite mit dem tatsächlichen Auftauchen der ersten Schneeflocke ist magisch. Man könnte schon fast sagen zum Einrahmen schön! Hier ist der Wandel der Mimik von Enttäuschung und Frustration zur Überraschung, Staunen und Freude bezaubernd umgesetzt. Das Ende verzichtet komplett auf den Text, da die Bilder einem einfach nur die Sprache verschlagen. Diese Schönheit braucht keine Worte mehr!

Herr Eichhorn und der erste Schnee

weiterarbeit

Im Deutschunterricht könnte nach dem Lesen die Gegenstandsbeschreibung vertieft werden. Hier wird schnell deutlich warum eine möglichst genaue Beschreibung wichtig ist. Die Zeichnungen laden dazu ein die Lieblingsszene im Buch mit Kohlestiften und erdigen Farben nachzuskizzieren. Tolle Beispiele hierzu finden sich auf der Seite „Der rote Hahn“:

Die Vorfreude auf den ersten Schnee steigt ins Unerträgliche! Ein Muss in jedem Bücherregal!

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Guido van Genechten – Ben der Schneemann…: Können wir nicht teilen?

Ben der Schneemann...können wir nicht teilen

Ben lebt im Eisland. Dort gibt es das ganze Jahr über Schnee und unzählig viele Schneemänner. Es gibt sie in allen Formen und Farben. Manche halten einen Besen oder einen Ast in der Hand, einige tragen einen Schal und alle haben etwas auf dem Kopf, mal ist es ein Zylinder, mal ein Strohhut oder auch einfach eine Blechdose. Während Ben und seine Freunde eine heitere Schneeballschlacht veranstalten, erblicken sie in der Ferne Dimitri. Er sieht sehr traurig aus und hat vor allem einen kahlen Kopf.

Er hat seine Heimat verlassen und erzählt den Schneemännern seine traurige Geschichte. Ben ist von der Erzählung sehr gerührt und leiht aus Mitgefühl Dimitri seine eigene Mütze. Als Dimitri auch nach zehn Tage die geliehene Mütze nicht zurückgibt, entschließt sich Ben freundlich nachzuhaken. Doch Dimitri ist nicht bereit die Mütze wieder herzugeben. Ganz enttäuscht wendet sich Ben an seinen besten Freund. Wird die Gemeinschaft der Schneemänner für Ben eine Lösung finden können?

Guido van Genechten hat in der Fortsetzungsgeschichte vom freundlichen Schneemann Ben das Teilen in den Fokus der Geschichte gestellt. Die Aufbereitung ist sehr kindgerecht und wird sicherlich jedem Kind bekannt vorkommen. Kinder behalten gerne etwas, was ihnen gefällt.

Dimitri fühlt sich mit der geliehenen Mütze so wohl, dass er sie nicht mehr zurückgeben möchte. Das Problem wird in diesem Bilderbuch sehr feinfühlig angegangen. Die Gemeinschaft berät und findet schließlich die ideale  Lösung für beide Parteien. Erfreulicherweise wird keiner beschuldigt oder verurteilt. Im Vordergrund steht ausschließlich ein für alle zufriedenstellender Ausgang.

Jede Bilderbuchseite ist in eine winterliche Landschaft getaucht. Die Freude auf das Rodeln und eine Schneeballschlacht mit den Lieben erhöht sich mit jeder Illustration!

Ben der Schneemann ...Können wir nicht teilen?
weiterarbeit
Im Kunstunterricht lässt sich die große Bandbreite der äußerlichen Erscheinungsformen der Schneemänner sehr gut mit Wasserfarben realisieren. Die Kinder können ganz individuell gestaltete Schneemänner im verschneiten Eisland platzieren. Die letzte Seite gibt einen guten Überblick über die unterschiedlichsten Kopfbedeckungen und kann zur Differenzierung als Ideenpool genutzt werden.
 Ein entzückendes Winter-Bilderbuch!

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Kim Norman – Ten on the sled

Ten on the sled


There were nine on the sled
and the caribou said,
„It’s snowing! Get going!“
So they all got going,
but hare hopped out.

Ganz im Stil des alten Klassikers „Ten in the bed“ von Penny Dale wurde die ursprüngliche Geschichte von Kim Norman umgedichtet und in das Setting eines winterlichen Schlitten platziert. Zehn abenteuerlustige Tiere, darunter ein Hase, ein Schaf, ein Fuchs, ein Eichhörnchen, ein Wolf, ein Elch und ein Rentier als Anführer, brettern die verschneite Piste herunter. Dabei  geht es ganz schön holprig zu auf der Fahrt entlang der Rodelbahn. Wie viele werden auf dem Schlitten unten ankommen?

Der Illustratorin Liza Woodruff gelingt es ausgesprochen gut die Bewegungen und die erschrockenen Gesichtsausdrücke der Freunde festzuhalten. Die ausgefallenen Absprung- und Ausrutschmanöver sind wirklich urkomisch. Auch die Einbindung der Alliteration (sheep shot out; fox flipped out; squirrel squezzed out etc.) ist ein cleverer Schachzug und macht das Vorlesen zu einem Vergnügen. Die Auswahl der meisten Tiere ist gut überlegt und bindet ausschließlich winterfreudige Tiere ein.

Für Fremdsprachlerner würde ich den Urprungstext etwas modifizieren und an ein- und derselben Formulierung: „There were (…) on the sled and the caribou said, „It’s snowing! Get going!“ So they all got going, but … fell out“ festhalten. Warum sollte eine Bank im Klassenraum nicht als „toboggan“ umfunktioniert werden, um mit seinen Schülern so eine Schlittenfahrt durchzuspielen? Und vielleicht lassen sich zu den Schülernamen (oder von den SuS eigens ausgesuchten Tieren) auch die passenden Verben unter Beachtung der Alliteration finden. Siehe dazu hier einige alphabetisch geordnete Verbvorschläge.

Als positiver und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt üben die Kinder mit diesem Buch das Rückwärtszählen. Auch die Strophen zum Lied „Ten in the bed“ lassen sich leicht umdichten und in der Playbackversion singen. So hat man schnell eine kleine Theateraufführung auf Englisch auf die Beine gestellt, die sich bereits im ersten Schuljahr realisieren lässt 😉

Ten on the sled

Material

Um das Rückwärtszählen zu vertiefen, habe ich eine kleines Rechenpuzzle angehängt. Lassen Sie sich von Ihrem Kind ruhig erklären wie es auf die richtige Lösung gekommen ist. Das Versprachlichen ist eine oft viel zu unterschätzte Kompetenz. Vielleicht wendet es ja schon unbewusst die Strategie der Umkehraufgaben (? -1 =9  ist das Gleiche wie  9+1= ?) an. Regen Sie auch die Entdeckung von Mustern an und lassen Sie die Zahlen von oben nach unten (oder auch umgekehrt) betrachten. Fällt den Kindern etwas auf?

Rechenpuzzle

zum Download bitte auf das Bild klicken

Eine sehr gelungene Version des Klassikers „Ten in the bed“, umgestaltet zu einem winterlichen Rodelabenteuer!

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Mathepuzzle Winter

Mathepuzzle Winter

Zum 1. Advent gibt es als Freebie ein winterliches Mathepuzzle. Hierbei soll die Zahlenreihe (im Zahlenraum 20) in zweier Schritten fortgeführt werden. Bei Null beginnend rechnen die Kinder immer + 2.

Vorbereitung: Das Puzzle senkrecht den Linien entlang aussschneiden. Die Zahl vom Bild bitte nicht trennen.

(Anmerkung: Das Bild soll als Selbstkontrolle dienen. Die Kinder sollten angehalten werden erst die passende Zahl zu suchen.)

Viel Spaß damit und einen schönen ersten Advent! 🙂

Jan Kuhl – Weihnachten ist sooo schön!

Die Autoren dieses 48-seitigen Werkes sind die Schülerinnen und Schüler von Jan Kuhl. Ein Sammelband von witzigen, lustigen und sehr kindlichen Erklärungen der Weihnachtswunder. Die Kinderzeichnungen mit den dazugehörigen Texten wurden unkontrolliert, also so wie sie verfasst wurden, abgedruckt. Jede Seite hält eine für sich abgeschlossene Begebenheit fest. Es wird über das Problem von Maria und Josef philosophiert und schnell die Erklärung gefunden, dass sehr wahrscheinlich zum Zeitpunkt der Geburt die Hotels ausgebucht sein mussten. Am Ende eines ziemlich anspruchsvollen Wunschzettels wird bemerkt, dass diejenigen die nicht genug Geld für die ganzen Wünsche haben, ihm durchaus auch etwas basteln können.  Ein Schmunzeln und evtl. einige Lacher sind bei diesem Buch garantiert. Jede Seite für sich wunderschön, individuell und unverfälscht. Das Leineneinband wirkt sehr edel und macht das Buch zu etwas ganz Besonderem!

Den Lehrerinnen und Lehrern unter euch wird das sehr bekannt vorkommen und doch stellt sich jeden Tag aufs Neue für mich heraus, dass die besten Anekdoten von den Kindern selbst kommen!

Die Betrachtung dieses Buches ist ein Genuss. Das Lesen erwärmt das Herz. Ein perfektes Geschenkbuch und Mitbringsel zu Weihnachten!

https://papillionisliest.files.wordpress.com/2010/07/5-stars1.jpg?w=600